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	<title>ProleWiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://de.prole.wiki/w/index.php?title=Faschismus&amp;diff=5496</id>
		<title>Faschismus</title>
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		<updated>2024-10-23T10:30:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;F1L1P: Faschismus Seite begonnen&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Faschismus&#039;&#039;&#039; ist ein Begriff, der die Ideologie verschiedener erzreaktionärer und ultra-nationalistischer politischer Bewegungen beschreibt. Bekannt wurde die Bezeichnung zunächst durch Benito Mussolinis &amp;quot;Schwarzhemdbewegung&amp;quot;, aus der sich später die Partito Nazionale Fascista (deutsch: Nationale Faschistische Partei oder National-Faschistische Partei) entwickelte.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>F1L1P</name></author>
	</entry>
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		<id>https://de.prole.wiki/w/index.php?title=Adrian_Zenz&amp;diff=5493</id>
		<title>Adrian Zenz</title>
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		<updated>2024-10-21T19:43:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;F1L1P: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Adrian Zenz&#039;&#039;&#039; (*1974) ist ein deutscher Anthropologe, der behauptet, ein &amp;quot;unabhängiger Forscher&amp;quot; mit einem besonderen Interesse an [[China]] und der Xinjiang-Region zu sein. Auffallend ist hierbei, dass er keine Chinesisch-Kenntnisse besitzt&amp;lt;ref&amp;gt;https://twitter.com/adrianzenz/status/1175499119139405824&amp;lt;/ref&amp;gt;. Im Dezember 2019 wurde er Thema eines Grayzone-Artikels&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;https://thegrayzone.com/2019/12/21/china-detaining-millions-uyghurs-problems-claims-us-ngo-researcher/&amp;lt;/ref&amp;gt;, in welchem Zenz&#039; betrügerische Nachforschungen und scheinheilige Empörung enthüllt wurden. Dies führte zum Verbot der Grayzone als Quelle seitens [[Wikipedia]].&amp;lt;ref&amp;gt;https://thegrayzone.com/2020/06/10/wikipedia-formally-censors-the-grayzone-as-regime-change-advocates-monopolize-editing/&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religiöser Fundamentalismus ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adrian Zenz bezeichnet sich als wiedergeborenen Christ und ist Dozent an der AWM gGmbH, einer evangekalischen, theologischen Bildungseinrichtung. Die AWM gGmbH ist eine Partnerschule der US-amerikanischen Columbia International University, einer privaten christlichen Universität, die die Bibel als &amp;quot;elementarste Grundlage und &amp;quot;endgültige Wahrheit in jedem Aspekt unseres Lebens&amp;quot;&amp;quot; ansieht. Die Columbia International University hat es sich zum Ziel gesetzt, die &amp;quot;Menschen von einem biblischen Weltbild aus zu unterrichten und die Nationen mit der Botschaft Christi zu beeinflussen.&amp;quot; In einem Interview mit dem Wallstreet Journal gab Zenz an, dass seine Werke von diesem biblischen Weltbild inspiriert wurden. Er würde &amp;quot;von Gott geführt werden.&amp;quot; &amp;quot;Ich habe keine Angst davor, es so zu sagen. Xinjiang wurde eine Mission, ein Predigtamt.&amp;quot; Neben Zenz&#039; &amp;quot;Mission&amp;quot; gegen China, veranlasste die Führung Gottes ihn auch dazu, Homosexualität, Gleichberechtigung und das Verbot der Züchtigung von Kindern als Gefahren für das Christentum zu verurteilen&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem 2012 erschienenen Buch &amp;quot;Worthy to Escape: Why All Believers Will Not Be Raptured Before the Tribulation&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;https://books.google.com/books?id=lRtSQB3HHJcC&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;hl=fr#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false&amp;lt;/ref&amp;gt;, welches Zenz mitverfasst hatte, schrieb er folgendes:&lt;br /&gt;
* Durch Vorstellungen von der Gleichstellung der Geschlechter [...] untergräbt der Feind Gottes einzigartige, aber unterschiedliche Rollenzuweisungen für Männer und Frauen.&lt;br /&gt;
* Eine andere wichtige, von Gott gegebene Autoritätsstruktur, die Satan durch den postmodernen Geist angreift, ist die der Geschlechter.&lt;br /&gt;
* Wahre Prügelstrafe ist liebevolle Disziplin.&lt;br /&gt;
* Länder verbieten alle Formen der körperlichen Bestrafung von Kindern, die primäre Methode der Bibel, um Respekt zu vermitteln.&lt;br /&gt;
* Es ist sehr wahrscheinlich, dass sich die weltweite Verfolgung wahrer Gläubiger auf den Vorwurf konzentriert, dass sie &amp;quot;intolerante Ansichten fördern&amp;quot;, insbesondere im Zusammenhang mit Predigten gegen Homosexualität.&lt;br /&gt;
* [...] Anti-Diskriminierungsgesetze in der gesamten Europäischen Union [...] verbieten Arbeitgebern die Diskriminierung aufgrund des Geschlechts oder der sexuellen Ausrichtung. Auf diese Weise wird es für Kirchen oder christliche Organisationen illegal, sich zu weigern, Homosexuelle in wichtige Positionen einzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem behauptet er, dass &amp;quot;Gottes Veredelungsprozess alle ungläubigen Juden auslöschen wird&amp;quot;, wodurch Zenz&#039; wahrscheinliche antisemitische Ansichten zum Ausdruck kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 2019 schrieb Zens auf Twitter: &amp;quot;Viele Deutsche mochten [[Hitlers]] Kontrollmechanismen. Sie verringerten Kriminalität und befreiten die Gesellschaft von unbeliebten Minderheiten&amp;lt;ref&amp;gt;https://archive.vn/AVs6t&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;quot; als Antwort auf die Frage, &amp;quot;ob Deutschlands KZ-Lager eine Überreaktion auf ein echtes Problem waren?&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Imperialistische Verbindungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adrian Zenz hat viele Bindungen zu verschiedenen imperialistischen Organisationen, insbesondere als &amp;quot;Senior Fellow&amp;quot; bei der [[Victims of Communism Memorial Foundation]] laut seiner eigenen Twitter Seite&amp;lt;ref&amp;gt;https://archive.is/esnu5&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem wird er von vielen unterschiedlichen Nachrichtensendern auf der ganzen Welt dazu eingeladen, seine fehlerhaften Forschungsergebnisse zu teilen. Diese stammen ausschließlich aus öffentlich zugänglichen Dokumenten, die von verschiedenen Agenturen der VR China veröffentlicht wurden. Da Zenz selbst kein chinesisch spricht, stützt er sich bei den Übersetzungen dieser Dokumente auf vielerlei unbekannte Quellen. Nichts davon wird von den Nachrichtensprechern in Frage gestellt, die ihn zum Set einladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Falsche Aussagen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zenz hegt ein besonderes Interesse an China und behauptet, er fühle sich in seiner Mission gegen den Kommunismus &amp;quot;von Gott geführt&amp;quot;. Darum hat er die Umerziehungsinitiative der [[Kommunistische Partei Chinas|KPC]] zur Bekämpfungen des Terrorismus und der rechtsextremen Radikalisierung in der [[autonomen Region Xinjiang]] weitgehend &amp;quot;erforscht&amp;quot;. Seine Arbeit wurde von weniger voreingenommenen Forschern untersucht, die seine Amateurmethoden und eigentlichen Absichten enthüllten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Beispiel stammte seine anfängliche Behauptung, dass bis zu 1,5 Millionen Uiguren in &amp;quot;Konzentrationslagern&amp;quot; interniert wären, von einer Pro-Xinjiang-Separatistengruppe, die acht Personen interviewte und fragte, wie viele Bewohner aus ihrem Dorf sich in solchen Zentren befänden, und mittelten diese Ergebnisse auf die gesamte Bevölkerung der Region Xinjiang. Dies wird von Zenz als unbestreitbare Tatsache dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In jüngerer Zeit hat Zenz begonnen, seine Interessen in Richtung der autonomen Region Tibet zu verlagern; er behauptet, dass dort fast dasselbe geschehe wie in Xinjiang. Tibeter, so behauptet er, werden massenhaft festgenommen und in Konzentrationslager gebracht, wo sie gezwungen werden, kostenlos zu arbeitet. Laut Zenz wäre es den Tibetern verboten, ihre Kultur auszuleben und ihre Sprache zu sprechen. Reuters selbst konnten seine Behauptungen nicht bestätigen&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.reuters.com/article/us-china-rights-tibet-exclusive-idUSKCN26D0GT&amp;lt;/ref&amp;gt;. Was tatsächlich in Tibet passiert, ist, dass die KP Chinas in ihrem jahrzehntelangen Programm zur Beseitigung der Armut in China der Bevölkerung in weniger entwickelten Regionen die Möglichkeit bietet, Arbeitsplätze in der Fertigung zu schaffen, die mehr bezahlen, und den Menschen Fähigkeiten beizubringen, die auf dem Arbeitsmarkt nützlich sein können. Das meiste Geld, das diese Arbeiter erhalten, schicken sie an ihre Familien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verweise ==&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>F1L1P</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://de.prole.wiki/w/index.php?title=Communist_Party_of_India_(Maoist)&amp;diff=5339</id>
		<title>Communist Party of India (Maoist)</title>
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		<updated>2023-02-06T21:07:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;F1L1P: Inhalt hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Communist Party of India (Maoist)&#039;&#039;&#039;, oft auch &#039;&#039;&#039;Naxals&#039;&#039;&#039; genannt, ist eine Marxistisch-Leninistisch-Maoistische Partei in Indien. Ihr bewaffneter Parteifluegel, die Guerillaarmee zur Befreiung des Volkes, ist aktuell in einen langwierigen Buergerkrieg mit der indischen Regierung verwickelt. CPI (Maoist) ist die groesste maoistische Partei Indiens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Die CPI (Maoist) wurde am 21. September 2004 durch den Zusammenschluss des Maoist Communist Center of India und der Communist Party of India (Marxist-Leninist) People&#039;s War gegruendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mitgliedschaft ===&lt;br /&gt;
Das Mindestalter zum Beitritt der CPI (Maoist) liegt bei 16 Jahren. Kapitalisten koennen der Partei nicht beitreten, es sei denn, sie uebergeben ihr Eigentum und integrieren sich in die Massen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Struktur ===&lt;br /&gt;
Das hoechste Parteiorgan der CPI (Maoist) ist der gesamtindische Parteikongress, der alle fuenf Jahre stattfindet. Der Parteikongress waehlt ein Praesidium, welches das Zentralkomittee waehlt. Wenn der Parteikongress gerade nicht stattfindet, ist das Zentralkomittee das hoechste Parteiorgan. Das Zentralkomittee waehlt das Politbuero und dessen Oberhaupt, den Generalsekretaer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der staatlichen Ebene besitzt die CPI (Maoist) auch bundesstaatliche, regionale und lokale Komittees, die alle drei Jahre zusammenkommen und aus professionellen Revolutionaeren bestehen. Gebietskonferenzen finden alle zwei Jahre statt. Die niedrigsten Komittees sind Dorf-, Fabrik- und Schulkomittees. Lokale alltaegliche Aktivitaeten werden von Parteizellen mit drei bis fuenf Mitgliedern oder zwei bis drei Doerfern kombiniert organisiert&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>F1L1P</name></author>
	</entry>
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		<id>https://de.prole.wiki/w/index.php?title=Antirevisionismus&amp;diff=5338</id>
		<title>Antirevisionismus</title>
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		<updated>2023-02-06T20:46:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;F1L1P: Inhalt hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Antirevisionismus&#039;&#039;&#039; ist eine Position innerhalb der kommunistischen Bewegung, die sich den als revisionistisch wahrgenommenen Tendenzen entgegenstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antirevisionismus konnte anfangs durch die theoretischen Arbeiten Lenins genauer beschrieben werden, aenderte spaeter jedoch seine Bedeutung grundlegend durch den Aufstieg von Nikita Krushchev und seinen Nachfolgern als Oberhaeupter der Sowjetunion, was zum Widerstand des albanischen Oberhaupts Enver Hoxha und des chinesischen Oberhaupts Mao Zedong fuehrte, der sich jedoch spaeter zu einer sektiererischen Tendenz entwickelte, die beide Laender international isolierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moderne Antirevisionisten lehnen die Sowjetunion in der Nach-Stalin-Aera groesstenteils ab, wobei viele dieser modernen Antirevisionisten durch eine dogmatische Ablehnung moderner sozialistischer Staaten wie Laos, Vietnam, und vor allem China, welche diese Laender als eine kapitalistische Abweichung sozialistischer Prinzipien und reale Darbietung des Sozialimperialismus ansehen, gekennzeichnet sind. Die meisten modernen Antirevisionisten sind ueblicherweise Anhaenger des Hoxhaismus oder des Marxismus-Leninismus-Maoismus.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>F1L1P</name></author>
	</entry>
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		<id>https://de.prole.wiki/w/index.php?title=Kapitalismus&amp;diff=5327</id>
		<title>Kapitalismus</title>
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		<updated>2022-12-22T20:38:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;F1L1P: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Kapitalismus&#039;&#039;&#039; ist sowohl eine Produktionsweise als auch ein soziales System, das durch den Privatbesitz an Produktionsmitteln und Ausbeutung von Lohnarbeit charakterisiert wird. Im Kapitalismus besitzen und kontrollieren Privatunternehmen und reiche Individuen den Großteil an Rohstoffen und Werkzeugen, die zur Produktion notwendig sind, während die Mehrheit der Bevölkerung kaum im Besitz von Produktionsmitteln ist und deshalb ihre Arbeitskraft als Ware an die Kapitalisten verkaufen muss, um zu überleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufstieg des Kapitalismus ab dem 16. Jahrhundert ist mit einem Rückgang der Löhne bis unter das Existenzminimum, einer Verschlechterung der menschlichen Statur und einem Anstieg der verfrühten Sterblichkeit verbunden.  Vor dem Kapitalismus war extreme Armut in der Weltgeschichte sehr ungewöhnlich, außer möglicherweise in Fällen von Naturkatastrophen.  Wo immer sich der Kapitalismus entwickelte, entweder durch Kolonialismus oder durch erzwungene Enteignung von Land, erzeugte er Massenarmut und eine allgemeine Verschlechterung der Lebensgrundlagen der arbeitenden Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haupterscheinungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Haupterscheinungen des Kapitalismus sind im Folgenden aufgelistet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Mehrheit der Produktionsmittel befindet sich im Besitz der Kapitalisten (auch Bourgeoisie genannt), die in jeder Bevölkerung lediglich eine Minderheit repräsentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Mehrheit der Menschen lebt, rein rechtlich gesehen, in Freiheit, muss jedoch für eine Lohn arbeiten, um jene Waren erwerben zu können, die sie zum Überleben benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Markthegemonie: Die Mehrheit der von der arbeitenden Bevölkerung hergestellten Produkte wird verkauft, und die meisten Dinge, die man konsumiert, werden durch Kauf erworben. Dies steht im Gegensatz zu früheren Wirtschaftsformen, in denen die meisten Produkte des Einzelnen oder der Familie innerhalb derselben Familie konsumiert wurden; oder wo das Produkt nach Gewohnheitsregeln vertrieben wurde, z.B. feudale Abgaben oder der Zehnt. Im Kapitalismus gibt es neben der grundlegenden Tatsache, dass Produkte so oft ausgetauscht werden, auch die Besonderheit, dass der Austausch normalerweise gegen Geld erfolgt: Tauschhandel kommt nur noch selten vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vorteile der Kapitalisten: wegen ihres größeren Reichtums und der damit einhergehenden höheren Stellung in der Gesellschaft haben die Kapitalisten ein Ausmaß an Macht über die Arbeiter, das es ihnen ermöglicht:&lt;br /&gt;
** den Produktionsprozess zu kontrollieren und zu bestimmen, was produziert wird und wie es produziert wird&lt;br /&gt;
** sich die hergestellten Produkte anzueignen, ohne selbst gearbeitet zu haben (private Aneignung des vom Arbeiter geschaffenen [[Mehrwerts]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Durchdringung des Wettbewerbs: Einzelne Kapitalisten operieren in einem Umfeld der Konkurrenz mit anderen Kapitalisten, die die gleiche Ware oder einen Ersatz produzieren und um Märkte oder Kredite kämpfen. Dies zwingt die Kapitalisten unter anderem dazu, neue Techniken und Praktiken anzuwenden, die die Produktionskosten senken, und zu versuchen, ihre Stellung auf dem Markt zu verbessern, damit sie ihre Konkurrenten dominieren und Größenvorteile erreichen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kontext des historischen Materialismus, als die Leibeigenschaft und die geringe Warenproduktion durch Handwerker in feudalen Zeiten zunehmend von der aufkommenden kaufmännischen Klasse abgelöst wurde, ermöglichte die Steigerung der Produktivkräfte eine Veränderung der Produktionsverhältnisse, die zur Verdrängung der feudalen Aristokratie als dominierende Wirtschaftsklasse zugunsten der Bourgeoisie führte. Dies geschah durch mehrere bürgerliche Revolutionen. In diesem Zusammenhang betrachtet der historische Materialismus den Kapitalismus als eine fortschrittliche Entwicklung im Vergleich zum Feudalismus.&lt;br /&gt;
{{Quote|Die fortschrittliche historische Rolle des Kapitalismus kann in zwei kurzen Sätzen zusammengefasst werden: Steigerung der Produktivkräfte der gesellschaftlichen Arbeit und Vergesellschaftung dieser Arbeit.|Lenin|The Development of Capitalism in Russia {{Refn|Lenin. [[Library:The Development of Capitalism in Russia|&#039;&#039;The Development of Capitalism in Russia&#039;&#039;]]: [[Library:The Development of Capitalism in Russia#The Mission of Capitalism|&#039;&#039;The Mission of Capitalism&#039;&#039;]]|name=|group=note}}}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>F1L1P</name></author>
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		<title>Kapitalismus</title>
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		<updated>2022-12-22T20:36:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;F1L1P: /* Haupterscheinungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Kapitalismus&#039;&#039;&#039; ist sowohl eine Produktionsweise als auch ein soziales System, das durch den Privatbesitz an Produktionsmitteln und Ausbeutung von Lohnarbeit charakterisiert wird. Im Kapitalismus besitzen und kontrollieren Privatunternehmen und reiche Individuen den Großteil an Rohstoffen und Werkzeugen, die zur Produktion notwendig sind, während die Mehrheit der Bevölkerung kaum im Besitz von Produktionsmitteln ist und deshalb ihre Arbeitskraft als Ware an die Kapitalisten verkaufen muss, um zu überleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufstieg des Kapitalismus ab dem 16. Jahrhundert ist mit einem Rückgang der Löhne bis unter das Existenzminimum, einer Verschlechterung der menschlichen Statur und einem Anstieg der verfrühten Sterblichkeit verbunden.  Vor dem Kapitalismus war extreme Armut in der Weltgeschichte sehr ungewöhnlich, außer möglicherweise in Fällen von Naturkatastrophen.  Wo immer sich der Kapitalismus entwickelte, entweder durch Kolonialismus oder durch erzwungene Enteignung von Land, erzeugte er Massenarmut und eine allgemeine Verschlechterung der Lebensgrundlagen der arbeitenden Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haupterscheinungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Haupterscheinungen des Kapitalismus sind im Folgenden aufgelistet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Mehrheit der Produktionsmittel befindet sich im Besitz der Kapitalisten (auch Bourgeoisie genannt), die in jeder Bevölkerung lediglich eine Minderheit repräsentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Mehrheit der Menschen lebt, rein rechtlich gesehen, in Freiheit, muss jedoch für eine Lohn arbeiten, um jene Waren erwerben zu können, die sie zum Überleben benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Markthegemonie: Die Mehrheit der von der arbeitenden Bevölkerung hergestellten Produkte wird verkauft, und die meisten Dinge, die man konsumiert, werden durch Kauf erworben. Dies steht im Gegensatz zu früheren Wirtschaftsformen, in denen die meisten Produkte des Einzelnen oder der Familie innerhalb derselben Familie konsumiert wurden; oder wo das Produkt nach Gewohnheitsregeln vertrieben wurde, z.B. feudale Abgaben oder der Zehnt. Im Kapitalismus gibt es neben der grundlegenden Tatsache, dass Produkte so oft ausgetauscht werden, auch die Besonderheit, dass der Austausch normalerweise gegen Geld erfolgt: Tauschhandel kommt nur noch selten vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vorteile der Kapitalisten: wegen ihres größeren Reichtums und der damit einhergehenden höheren Stellung in der Gesellschaft haben die Kapitalisten ein Ausmaß an Macht über die Arbeiter, das es ihnen ermöglicht:&lt;br /&gt;
** den Produktionsprozess zu kontrollieren und zu bestimmen, was produziert wird und wie es produziert wird&lt;br /&gt;
** sich die hergestellten Produkte anzueignen, ohne selbst gearbeitet zu haben (private Aneignung des vom Arbeiter geschaffenen [[Mehrwerts]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Durchdringung des Wettbewerbs: Einzelne Kapitalisten operieren in einem Umfeld der Konkurrenz mit anderen Kapitalisten, die die gleiche Ware oder einen Ersatz produzieren und um Märkte oder Kredite kämpfen. Dies zwingt die Kapitalisten unter anderem dazu, neue Techniken und Praktiken anzuwenden, die die Produktionskosten senken, und zu versuchen, ihre Stellung auf dem Markt zu verbessern, damit sie ihre Konkurrenten dominieren und Größenvorteile erreichen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kontext des historischen Materialismus, als die Leibeigenschaft und die geringe Warenproduktion durch Handwerker in feudalen Zeiten zunehmend von der aufkommenden kaufmännischen Klasse abgelöst wurde, ermöglichte die Steigerung der Produktivkräfte eine Veränderung der Produktionsverhältnisse, die zur Verdrängung der feudalen Aristokratie als dominierende Wirtschaftsklasse zugunsten der Bourgeoisie führte. Dies geschah durch mehrere bürgerliche Revolutionen. In diesem Zusammenhang betrachtet der historische Materialismus den Kapitalismus als eine fortschrittliche Entwicklung im Vergleich zum Feudalismus.&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2022-12-22T20:35:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;F1L1P: /* Haupterscheinungen */Inhalt hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Kapitalismus&#039;&#039;&#039; ist sowohl eine Produktionsweise als auch ein soziales System, das durch den Privatbesitz an Produktionsmitteln und Ausbeutung von Lohnarbeit charakterisiert wird. Im Kapitalismus besitzen und kontrollieren Privatunternehmen und reiche Individuen den Großteil an Rohstoffen und Werkzeugen, die zur Produktion notwendig sind, während die Mehrheit der Bevölkerung kaum im Besitz von Produktionsmitteln ist und deshalb ihre Arbeitskraft als Ware an die Kapitalisten verkaufen muss, um zu überleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufstieg des Kapitalismus ab dem 16. Jahrhundert ist mit einem Rückgang der Löhne bis unter das Existenzminimum, einer Verschlechterung der menschlichen Statur und einem Anstieg der verfrühten Sterblichkeit verbunden.  Vor dem Kapitalismus war extreme Armut in der Weltgeschichte sehr ungewöhnlich, außer möglicherweise in Fällen von Naturkatastrophen.  Wo immer sich der Kapitalismus entwickelte, entweder durch Kolonialismus oder durch erzwungene Enteignung von Land, erzeugte er Massenarmut und eine allgemeine Verschlechterung der Lebensgrundlagen der arbeitenden Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haupterscheinungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Haupterscheinungen des Kapitalismus sind im Folgenden aufgelistet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Mehrheit der Produktionsmittel befindet sich im Besitz der Kapitalisten (auch Bourgeoisie genannt), die in jeder Bevölkerung lediglich eine Minderheit repräsentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Mehrheit der Menschen lebt, rein rechtlich gesehen, in Freiheit, muss jedoch für eine Lohn arbeiten, um jene Waren erwerben zu können, die sie zum Überleben benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Markthegemonie: Die Mehrheit der von der arbeitenden Bevölkerung hergestellten Produkte wird verkauft, und die meisten Dinge, die man konsumiert, werden durch Kauf erworben. Dies steht im Gegensatz zu früheren Wirtschaftsformen, in denen die meisten Produkte des Einzelnen oder der Familie innerhalb derselben Familie konsumiert wurden; oder wo das Produkt nach Gewohnheitsregeln vertrieben wurde, z.B. feudale Abgaben oder der Zehnt. Im Kapitalismus gibt es neben der grundlegenden Tatsache, dass Produkte so oft ausgetauscht werden, auch die Besonderheit, dass der Austausch normalerweise gegen Geld erfolgt: Tauschhandel kommt nur noch selten vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vorteile der Kapitalisten: wegen ihres größeren Reichtums und der damit einhergehenden höheren Stellung in der Gesellschaft haben die Kapitalisten ein Ausmaß an Macht über die Arbeiter, das es ihnen ermöglicht:&lt;br /&gt;
** den Produktionsprozess zu kontrollieren und zu bestimmen, was produziert wird und wie es produziert wird&lt;br /&gt;
** sich die hergestellten Produkte anzueignen, ohne selbst gearbeitet zu haben (private Aneignung des vom Arbeiter geschaffenen [[Mehrwerts]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Durchdringung des Wettbewerbs: Einzelne Kapitalisten operieren in einem Umfeld der Konkurrenz mit anderen Kapitalisten, die die gleiche Ware oder einen Ersatz produzieren und um Märkte oder Kredite kämpfen. Dies zwingt die Kapitalisten unter anderem dazu, neue Techniken und Praktiken anzuwenden, die die Produktionskosten senken, und zu versuchen, ihre Stellung auf dem Markt zu verbessern, damit sie ihre Konkurrenten dominieren und Größenvorteile erreichen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kontext des historischen Materialismus, als die Leibeigenschaft und die geringe Warenproduktion durch Handwerker in feudalen Zeiten zunehmend von der aufkommenden kaufmännischen Klasse abgelöst wurde, ermöglichte die Steigerung der Produktivkräfte eine Veränderung der Produktionsverhältnisse, die zur Verdrängung der feudalen Aristokratie als dominierende Wirtschaftsklasse zugunsten der Bourgeoisie führte. Dies geschah durch mehrere bürgerliche Revolutionen. In diesem Zusammenhang betrachtet der historische Materialismus den Kapitalismus als eine fortschrittliche Entwicklung im Vergleich zum Feudalismus.&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Kapitalismus</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;F1L1P: /* Haupterscheinungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Kapitalismus&#039;&#039;&#039; ist sowohl eine Produktionsweise als auch ein soziales System, das durch den Privatbesitz an Produktionsmitteln und Ausbeutung von Lohnarbeit charakterisiert wird. Im Kapitalismus besitzen und kontrollieren Privatunternehmen und reiche Individuen den Großteil an Rohstoffen und Werkzeugen, die zur Produktion notwendig sind, während die Mehrheit der Bevölkerung kaum im Besitz von Produktionsmitteln ist und deshalb ihre Arbeitskraft als Ware an die Kapitalisten verkaufen muss, um zu überleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufstieg des Kapitalismus ab dem 16. Jahrhundert ist mit einem Rückgang der Löhne bis unter das Existenzminimum, einer Verschlechterung der menschlichen Statur und einem Anstieg der verfrühten Sterblichkeit verbunden.  Vor dem Kapitalismus war extreme Armut in der Weltgeschichte sehr ungewöhnlich, außer möglicherweise in Fällen von Naturkatastrophen.  Wo immer sich der Kapitalismus entwickelte, entweder durch Kolonialismus oder durch erzwungene Enteignung von Land, erzeugte er Massenarmut und eine allgemeine Verschlechterung der Lebensgrundlagen der arbeitenden Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haupterscheinungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Haupterscheinungen des Kapitalismus sind im Folgenden aufgelistet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Mehrheit der Produktionsmittel befindet sich im Besitz der Kapitalisten (auch Bourgeoisie genannt), die in jeder Bevölkerung lediglich eine Minderheit repräsentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Mehrheit der Menschen lebt, rein rechtlich gesehen, in Freiheit, muss jedoch für eine Lohn arbeiten, um jene Waren erwerben zu können, die sie zum Überleben benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Markthegemonie: Die Mehrheit der von der arbeitenden Bevölkerung hergestellten Produkte wird verkauft, und die meisten Dinge, die man konsumiert, werden durch Kauf erworben.  Dies steht im Gegensatz zu früheren Wirtschaftsformen, in denen die meisten Produkte des Einzelnen oder der Familie innerhalb derselben Familie konsumiert wurden;  oder wo das Produkt nach Gewohnheitsregeln vertrieben wurde, z.  feudale Abgaben oder der Zehnt.  Im Kapitalismus gibt es neben der grundlegenden Tatsache, dass Produkte so oft ausgetauscht werden, auch die Besonderheit, dass der Austausch normalerweise gegen Geld erfolgt: Tauschhandel kommt nur noch selten vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vorteile der Kapitalisten: wegen ihres größeren Reichtums und der damit einhergehenden höheren Stellung in der Gesellschaft haben die Kapitalisten ein Ausmaß an Macht über die Arbeiter, das es ihnen ermöglicht:&lt;br /&gt;
** den Produktionsprozess zu kontrollieren und zu bestimmen, was produziert wird und wie es produziert wird&lt;br /&gt;
** sich die hergestellten Produkte anzueignen, ohne selbst gearbeitet zu haben (private Aneignung des vom Arbeiter geschaffenen [[Mehrwerts]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Durchdringung des Wettbewerbs: Einzelne Kapitalisten operieren in einem Umfeld der Konkurrenz mit anderen Kapitalisten, die die gleiche Ware oder einen Ersatz produzieren und um Märkte oder Kredite kämpfen.  Dies zwingt die Kapitalisten unter anderem dazu, neue Techniken und Praktiken anzuwenden, die die Produktionskosten senken, und zu versuchen, ihre Stellung auf dem Markt zu verbessern, damit sie ihre Konkurrenten dominieren und Profite erzielen können.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>F1L1P</name></author>
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		<title>Kapitalismus</title>
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		<updated>2022-12-22T20:26:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;F1L1P: /* Haupterscheinungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Kapitalismus&#039;&#039;&#039; ist sowohl eine Produktionsweise als auch ein soziales System, das durch den Privatbesitz an Produktionsmitteln und Ausbeutung von Lohnarbeit charakterisiert wird. Im Kapitalismus besitzen und kontrollieren Privatunternehmen und reiche Individuen den Großteil an Rohstoffen und Werkzeugen, die zur Produktion notwendig sind, während die Mehrheit der Bevölkerung kaum im Besitz von Produktionsmitteln ist und deshalb ihre Arbeitskraft als Ware an die Kapitalisten verkaufen muss, um zu überleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufstieg des Kapitalismus ab dem 16. Jahrhundert ist mit einem Rückgang der Löhne bis unter das Existenzminimum, einer Verschlechterung der menschlichen Statur und einem Anstieg der verfrühten Sterblichkeit verbunden.  Vor dem Kapitalismus war extreme Armut in der Weltgeschichte sehr ungewöhnlich, außer möglicherweise in Fällen von Naturkatastrophen.  Wo immer sich der Kapitalismus entwickelte, entweder durch Kolonialismus oder durch erzwungene Enteignung von Land, erzeugte er Massenarmut und eine allgemeine Verschlechterung der Lebensgrundlagen der arbeitenden Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haupterscheinungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Mehrheit der Produktionsmittel befindet sich im Besitz der Kapitalisten (auch Bourgeoisie genannt), die in jeder Bevölkerung lediglich eine Minderheit repräsentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Mehrheit der Menschen lebt, rein rechtlich gesehen, in Freiheit, muss jedoch für eine Lohn arbeiten, um jene Waren erwerben zu können, die sie zum Überleben benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Markthegemonie: Die Mehrheit der von der arbeitenden Bevölkerung hergestellten Produkte wird verkauft, und die meisten Dinge, die man konsumiert, werden durch Kauf erworben.  Dies steht im Gegensatz zu früheren Wirtschaftsformen, in denen die meisten Produkte des Einzelnen oder der Familie innerhalb derselben Familie konsumiert wurden;  oder wo das Produkt nach Gewohnheitsregeln vertrieben wurde, z.  feudale Abgaben oder der Zehnt.  Im Kapitalismus gibt es neben der grundlegenden Tatsache, dass Produkte so oft ausgetauscht werden, auch die Besonderheit, dass der Austausch normalerweise gegen Geld erfolgt: Tauschhandel kommt nur noch selten vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vorteile der Kapitalisten: wegen ihres größeren Reichtums und der damit einhergehenden höheren Stellung in der Gesellschaft haben die Kapitalisten ein Ausmaß an Macht über die Arbeiter, das es ihnen ermöglicht:&lt;br /&gt;
** den Produktionsprozess zu kontrollieren und zu bestimmen, was produziert wird und wie es produziert wird&lt;br /&gt;
** sich die hergestellten Produkte anzueignen, ohne selbst gearbeitet zu haben (private Aneignung des vom Arbeiter geschaffenen [[Mehrwerts]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Durchdringung des Wettbewerbs: Einzelne Kapitalisten operieren in einem Umfeld der Konkurrenz mit anderen Kapitalisten, die die gleiche Ware oder einen Ersatz produzieren und um Märkte oder Kredite kämpfen.  Dies zwingt die Kapitalisten unter anderem dazu, neue Techniken und Praktiken anzuwenden, die die Produktionskosten senken, und zu versuchen, ihre Stellung auf dem Markt zu verbessern, damit sie ihre Konkurrenten dominieren und Profite erzielen können.&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2022-12-22T20:25:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;F1L1P: /* Haupterscheinungen */Absätze überarbeitet&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Kapitalismus&#039;&#039;&#039; ist sowohl eine Produktionsweise als auch ein soziales System, das durch den Privatbesitz an Produktionsmitteln und Ausbeutung von Lohnarbeit charakterisiert wird. Im Kapitalismus besitzen und kontrollieren Privatunternehmen und reiche Individuen den Großteil an Rohstoffen und Werkzeugen, die zur Produktion notwendig sind, während die Mehrheit der Bevölkerung kaum im Besitz von Produktionsmitteln ist und deshalb ihre Arbeitskraft als Ware an die Kapitalisten verkaufen muss, um zu überleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufstieg des Kapitalismus ab dem 16. Jahrhundert ist mit einem Rückgang der Löhne bis unter das Existenzminimum, einer Verschlechterung der menschlichen Statur und einem Anstieg der verfrühten Sterblichkeit verbunden.  Vor dem Kapitalismus war extreme Armut in der Weltgeschichte sehr ungewöhnlich, außer möglicherweise in Fällen von Naturkatastrophen.  Wo immer sich der Kapitalismus entwickelte, entweder durch Kolonialismus oder durch erzwungene Enteignung von Land, erzeugte er Massenarmut und eine allgemeine Verschlechterung der Lebensgrundlagen der arbeitenden Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haupterscheinungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Mehrheit der Produktionsmittel befindet sich im Besitz der Kapitalisten (auch Bourgeoisie genannt), die in jeder Bevölkerung lediglich eine Minderheit repräsentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Mehrheit der Menschen lebt, rein rechtlich gesehen, in Freiheit, muss jedoch für eine Lohn arbeiten, um jene Waren erwerben zu können, die sie zum Überleben benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Markthegemonie: Die Mehrheit der von der arbeitenden Bevölkerung hergestellten Produkte wird verkauft, und die meisten Dinge, die man konsumiert, werden durch Kauf erworben.  Dies steht im Gegensatz zu früheren Wirtschaftsformen, in denen die meisten Produkte des Einzelnen oder der Familie innerhalb derselben Familie konsumiert wurden;  oder wo das Produkt nach Gewohnheitsregeln vertrieben wurde, z.  feudale Abgaben oder der Zehnt.  Im Kapitalismus gibt es neben der grundlegenden Tatsache, dass Produkte so oft ausgetauscht werden, auch die Besonderheit, dass der Austausch normalerweise gegen Geld erfolgt: Tauschhandel kommt nur noch selten vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vorteile der Kapitalisten: wegen ihres größeren Reichtums und der damit einhergehenden höheren Stellung in der Gesellschaft haben die Kapitalisten ein Ausmaß an Macht über die Arbeiter, das es ihnen ermöglicht:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** den Produktionsprozess zu kontrollieren und zu bestimmen, was produziert wird und wie es produziert wird&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
** sich die hergestellten Produkte anzueignen, ohne selbst gearbeitet zu haben (private Aneignung des vom Arbeiter geschaffenen [[Mehrwerts]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Durchdringung des Wettbewerbs: Einzelne Kapitalisten operieren in einem Umfeld der Konkurrenz mit anderen Kapitalisten, die die gleiche Ware oder einen Ersatz produzieren und um Märkte oder Kredite kämpfen.  Dies zwingt die Kapitalisten unter anderem dazu, neue Techniken und Praktiken anzuwenden, die die Produktionskosten senken, und zu versuchen, ihre Stellung auf dem Markt zu verbessern, damit sie ihre Konkurrenten dominieren und Profite erzielen können.&lt;/div&gt;</summary>
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		<updated>2022-12-22T20:24:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;F1L1P: /* Haupterscheinungen */Inhalt hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Kapitalismus&#039;&#039;&#039; ist sowohl eine Produktionsweise als auch ein soziales System, das durch den Privatbesitz an Produktionsmitteln und Ausbeutung von Lohnarbeit charakterisiert wird. Im Kapitalismus besitzen und kontrollieren Privatunternehmen und reiche Individuen den Großteil an Rohstoffen und Werkzeugen, die zur Produktion notwendig sind, während die Mehrheit der Bevölkerung kaum im Besitz von Produktionsmitteln ist und deshalb ihre Arbeitskraft als Ware an die Kapitalisten verkaufen muss, um zu überleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufstieg des Kapitalismus ab dem 16. Jahrhundert ist mit einem Rückgang der Löhne bis unter das Existenzminimum, einer Verschlechterung der menschlichen Statur und einem Anstieg der verfrühten Sterblichkeit verbunden.  Vor dem Kapitalismus war extreme Armut in der Weltgeschichte sehr ungewöhnlich, außer möglicherweise in Fällen von Naturkatastrophen.  Wo immer sich der Kapitalismus entwickelte, entweder durch Kolonialismus oder durch erzwungene Enteignung von Land, erzeugte er Massenarmut und eine allgemeine Verschlechterung der Lebensgrundlagen der arbeitenden Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haupterscheinungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Mehrheit der Produktionsmittel befindet sich im Besitz der Kapitalisten (auch Bourgeoisie genannt), die in jeder Bevölkerung lediglich eine Minderheit repräsentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Mehrheit der Menschen lebt, rein rechtlich gesehen, in Freiheit, muss jedoch für eine Lohn arbeiten, um jene Waren erwerben zu können, die sie zum Überleben benötigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Markthegemonie: Die Mehrheit der von der arbeitenden Bevölkerung hergestellten Produkte wird verkauft, und die meisten Dinge, die man konsumiert, werden durch Kauf erworben.  Dies steht im Gegensatz zu früheren Wirtschaftsformen, in denen die meisten Produkte des Einzelnen oder der Familie innerhalb derselben Familie konsumiert wurden;  oder wo das Produkt nach Gewohnheitsregeln vertrieben wurde, z.  feudale Abgaben oder der Zehnt.  Im Kapitalismus gibt es neben der grundlegenden Tatsache, dass Produkte so oft ausgetauscht werden, auch die Besonderheit, dass der Austausch normalerweise gegen Geld erfolgt: Tauschhandel kommt nur noch selten vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Vorteile der Kapitalisten: wegen ihres größeren Reichtums und der damit einhergehenden höheren Stellung in der Gesellschaft haben die Kapitalisten ein Ausmaß an Macht über die Arbeiter, das es ihnen ermöglicht:&lt;br /&gt;
** den Produktionsprozess zu kontrollieren und zu bestimmen, was produziert wird und wie es produziert wird&lt;br /&gt;
** sich die hergestellten Produkte anzueignen, ohne selbst gearbeitet zu haben (private Aneignung des vom Arbeiter geschaffenen [[Mehrwerts]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Durchdringung des Wettbewerbs: Einzelne Kapitalisten operieren in einem Umfeld der Konkurrenz mit anderen Kapitalisten, die die gleiche Ware oder einen Ersatz produzieren und um Märkte oder Kredite kämpfen.  Dies zwingt die Kapitalisten unter anderem dazu, neue Techniken und Praktiken anzuwenden, die die Produktionskosten senken, und zu versuchen, ihre Stellung auf dem Markt zu verbessern, damit sie ihre Konkurrenten dominieren und Profite erzielen können.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>F1L1P</name></author>
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		<updated>2022-12-22T20:19:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;F1L1P: /* Haupterscheinungen */Inhalt hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Kapitalismus&#039;&#039;&#039; ist sowohl eine Produktionsweise als auch ein soziales System, das durch den Privatbesitz an Produktionsmitteln und Ausbeutung von Lohnarbeit charakterisiert wird. Im Kapitalismus besitzen und kontrollieren Privatunternehmen und reiche Individuen den Großteil an Rohstoffen und Werkzeugen, die zur Produktion notwendig sind, während die Mehrheit der Bevölkerung kaum im Besitz von Produktionsmitteln ist und deshalb ihre Arbeitskraft als Ware an die Kapitalisten verkaufen muss, um zu überleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufstieg des Kapitalismus ab dem 16. Jahrhundert ist mit einem Rückgang der Löhne bis unter das Existenzminimum, einer Verschlechterung der menschlichen Statur und einem Anstieg der verfrühten Sterblichkeit verbunden.  Vor dem Kapitalismus war extreme Armut in der Weltgeschichte sehr ungewöhnlich, außer möglicherweise in Fällen von Naturkatastrophen.  Wo immer sich der Kapitalismus entwickelte, entweder durch Kolonialismus oder durch erzwungene Enteignung von Land, erzeugte er Massenarmut und eine allgemeine Verschlechterung der Lebensgrundlagen der arbeitenden Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haupterscheinungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Mehrheit der Produktionsmittel befindet sich im Besitz der Kapitalisten (auch Bourgeoisie genannt), die in jeder Bevölkerung lediglich eine Minderheit repräsentieren.&lt;br /&gt;
* Die Mehrheit der Menschen lebt, rein rechtlich gesehen, in Freiheit, muss jedoch für eine Lohn arbeiten, um jene Waren erwerben zu können, die sie zum Überleben benötigen.&lt;br /&gt;
* Markthegemonie: Die Mehrheit der von der arbeitenden Bevölkerung hergestellten Produkte wird verkauft, und die meisten Dinge, die man konsumiert, werden durch Kauf erworben.  Dies steht im Gegensatz zu früheren Wirtschaftsformen, in denen die meisten Produkte des Einzelnen oder der Familie innerhalb derselben Familie konsumiert wurden;  oder wo das Produkt nach Gewohnheitsregeln vertrieben wurde, z.  feudale Abgaben oder der Zehnt.  Im Kapitalismus gibt es neben der grundlegenden Tatsache, dass Produkte so oft ausgetauscht werden, auch die Besonderheit, dass der Austausch normalerweise gegen Geld erfolgt: Tauschhandel kommt nur noch selten vor.&lt;br /&gt;
* Vorteile der Kapitalisten: wegen ihres größeren Reichtums und der damit einhergehenden höheren Stellung in der Gesellschaft haben die Kapitalisten ein Ausmaß an Macht über die Arbeiter, das es ihnen ermöglicht:&lt;br /&gt;
** den Produktionsprozess zu kontrollieren und zu bestimmen, was produziert wird und wie es produziert wird&lt;br /&gt;
** sich die hergestellten Produkte anzueignen, ohne selbst gearbeitet zu haben (private Aneignung des vom Arbeiter geschaffenen [[Mehrwerts]])&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>F1L1P</name></author>
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	<entry>
		<id>https://de.prole.wiki/w/index.php?title=Deutsche_Demokratische_Republik_(1949%E2%80%931990)&amp;diff=5319</id>
		<title>Deutsche Demokratische Republik (1949–1990)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://de.prole.wiki/w/index.php?title=Deutsche_Demokratische_Republik_(1949%E2%80%931990)&amp;diff=5319"/>
		<updated>2022-12-22T20:15:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;F1L1P: Abschnitte überarbeitet&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Deutsche Demokratische Republik&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;DDR&#039;&#039;&#039;), oder &#039;&#039;&#039;Ostdeutschland&#039;&#039;&#039;, war ein [[Sozialismus|sozialistischer]] Staat in [[Mitteleuropa]], der von 1949 bis 1990 bestand. Während die DDR in westlichen Medien häufig als &#039;kommunistischer Staat&#039; bezeichnet wurde, nannte sie sich selbst einen sozialistischen &amp;quot;Arbeiter- und Bauernstaat&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die DDR wurde am 7. Oktober 1949 mit Inkrafttreten ihrer ersten Verfassung gegründet; Wahlen zur Verfassungsgebenden Versammlung wurden bereits fünf Monate zuvor, am 15. und 16. Mai, durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der DDR waren kostenfreies Wohnen und kostenfreie Gesundheitsversorgung weit verbreitet, der öffentliche Personennahverkehr war sehr günstig. Obwohl man weniger Geld pro Kopf in seine Polizei investierte, lag die Kriminalitätsrate bei weniger als einem Zehntel von der der BRD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die DDR wurde von der Bundesrepublik Deutschland (BRD), auch als Westdeutschland bekannt, am 3. Oktober 1990 annektiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Rote Armee Berlin befreit hatte, gab die Wehrmacht am 8. Mai 1945 bedingungslos auf. Deutschland wurde daraufhin in vier Besatzungszonen aufgeteilt, wobei man der Sowjetunion die Zone im Nordosten Deutschlands zugeteilt hat. Die Autoritäten in der sowjetischen Besatzungszone begannen daraufhin mit der Konfiszierung von Nazi-Eigentum, verurteilte Nazi-Verbrecher und sorgte dafür, dass diese nicht in Machtpositionen gelangen konnten. Rund 10.000 Unternehmen wurden enteignet und gingen in öffentlichen Besitz über. Außerdem begann 1945 ein Programm zur Landreform, um Land den Händen des feudalen Adels zu entreißen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Juni 1945 organisierten sich neu gegründete antifaschistische und demokratische Parteien in der sowjetischen Besatzungszone. 1946 vereinigten sich die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) und die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) zur Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED). 1947 wurde der Deutsche Volksrat gegründet und rief am 7. Oktober 1949 die Deutsche Demokratische Republik ins Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1951 bis 1989 wuchs das Bruttoinlandsprodukt der DDR jährlich mit einer durchschnittlichen Rate von 4.5%, während die Wachstumsrate in der BRD bei 4.3% lag. &lt;br /&gt;
Arbeitslosigkeit existierte in der DDR nicht. Obwohl die Menschen vor Kündigung wegen Fehlens oder unproduktiven Arbeitens staatlich geschützt waren, ging nur rund 0,1% der Arbeitszeit aufgrund unentschuldigten Fehlens verloren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleine Privatunternehmen mit zehn oder weniger Angestellten existierten in der DDR. Die Besteuerung war hochprogressiv und die profitabelsten Unternehmen zahlten 90% ihres Gewinns an Steuern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Lehrer mit Verbindungen zum Nationalsozialismus gefeuert und 40.000 neue Lehrer wurden innerhalb kurzer Zeit ausgebildet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kindertagesstätte und Vorschule&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kindertagesstätten boten in der DDR Plätze sehr preiswert an und waren oftmals bis zu 12 Stunden täglich geöffnet. 80% der unter dreijährigen Kinder besuchten eine Kindertagesstätte. 1985 gab es 13.148 Vorschulen in der DDR, die von Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren besucht wurden. Obwohl der Besuch einer Vorschule nicht verpflichtend war, nahmen 91% der Kinder in diesem Alter das Angebot an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Grundschule und weiterführende Schulen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von sechs Jahren standen den Kindern in der DDR zehn Jahre obligatorischen Schulbesuchs bevor. Von der siebten bis zur zehnten Klasse bestand der Unterricht zu 22% aus Wissenschaft, zu 15% aus Mathematik und zu 35% aus Geschichte, Sprache und Literatur. Als Fremdsprachen wurden Englisch und Russisch gelehrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Höhere Bildung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Vollendung des obligatorischen zehnten Schuljahres besaßen die Schüler die Möglichkeit, eine Universität oder Berufsschule zu besuchen. In der DDR gab es 54 Universitäten und 963 Berufsschulen. Die Universität war günstig und forderte keine Studiengebühren, auch waren viele Bücher kostenfrei erhältlich. Studentenschulden waren gab es nicht und man musste während des Studiums nicht arbeiten, um dieses finanzieren zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wohnen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haus- und Wohnungsräumungen waren illegal in der DDR und die Mietkosten lagen im Durchschnitt bei unter 10% des Einkommens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frauenrechte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
80% der Frauen im Alter von 18 bis 60 Jahren waren in der DDR beruflich aktiv. 1985 war die Hälfte der Studenten des Landes weiblich, womit man den Anteil der Frauen in Universitäten, der 1960 bei einem Viertel der Studenten landesweit lag, verdoppelt hatte. Mitte der 1980er Jahre waren außerdem Anti-Schwangerschaftspillen kostenfrei erhältlich. Bei Geburt des ersten Kindes hatte die Mutter Anspruch auf sechs Monate Mutterschaftsurlaub, 12 Monate beim zweiten Kind und 18 Monate bei jedem weiteren Kind.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>F1L1P</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Kapitalismus</title>
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		<updated>2022-12-22T20:12:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;F1L1P: Inhalt hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Kapitalismus&#039;&#039;&#039; ist sowohl eine Produktionsweise als auch ein soziales System, das durch den Privatbesitz an Produktionsmitteln und Ausbeutung von Lohnarbeit charakterisiert wird. Im Kapitalismus besitzen und kontrollieren Privatunternehmen und reiche Individuen den Großteil an Rohstoffen und Werkzeugen, die zur Produktion notwendig sind, während die Mehrheit der Bevölkerung kaum im Besitz von Produktionsmitteln ist und deshalb ihre Arbeitskraft als Ware an die Kapitalisten verkaufen muss, um zu überleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufstieg des Kapitalismus ab dem 16. Jahrhundert ist mit einem Rückgang der Löhne bis unter das Existenzminimum, einer Verschlechterung der menschlichen Statur und einem Anstieg der verfrühten Sterblichkeit verbunden.  Vor dem Kapitalismus war extreme Armut in der Weltgeschichte sehr ungewöhnlich, außer möglicherweise in Fällen von Naturkatastrophen.  Wo immer sich der Kapitalismus entwickelte, entweder durch Kolonialismus oder durch erzwungene Enteignung von Land, erzeugte er Massenarmut und eine allgemeine Verschlechterung der Lebensgrundlagen der arbeitenden Bevölkerung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Haupterscheinungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die Mehrheit der Produktionsmittel befindet sich im Besitz der Kapitalisten (auch Bourgeoisie genannt), die in jeder Bevölkerung lediglich eine Minderheit repräsentieren.&lt;br /&gt;
* Die Mehrheit der Menschen lebt, rein rechtlich gesehen, in Freiheit, muss jedoch für eine Lohn arbeiten, um jene Waren erwerben zu können, die sie zum Überleben benötigen.&lt;br /&gt;
* Markthegemonie: Die Mehrheit der von der arbeitenden Bevölkerung hergestellten Produkte wird verkauft, und die meisten Dinge, die man konsumiert, werden durch Kauf erworben.  Dies steht im Gegensatz zu früheren Wirtschaftsformen, in denen die meisten Produkte des Einzelnen oder der Familie innerhalb derselben Familie konsumiert wurden;  oder wo das Produkt nach Gewohnheitsregeln vertrieben wurde, z.  feudale Abgaben oder der Zehnt.  Im Kapitalismus gibt es neben der grundlegenden Tatsache, dass Produkte so oft ausgetauscht werden, auch die Besonderheit, dass der Austausch normalerweise gegen Geld erfolgt: Tauschhandel kommt nur noch selten vor.&lt;br /&gt;
* Vorteile der Kapitalisten: wegen ihres größeren Reichtums und der damit einhergehenden höheren Stellung in der Gesellschaft haben die Kapitalisten ein Maß an Macht über die Arbeiter, das es ihnen ermöglicht:&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>F1L1P</name></author>
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		<id>https://de.prole.wiki/w/index.php?title=Kapitalismus&amp;diff=5317</id>
		<title>Kapitalismus</title>
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		<updated>2022-12-22T20:01:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;F1L1P: Inhalt hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Kapitalismus&#039;&#039;&#039; ist sowohl eine Produktionsweise als auch ein soziales System, das durch den Privatbesitz an Produktionsmitteln und Ausbeutung von Lohnarbeit charakterisiert wird. Im Kapitalismus besitzen und kontrollieren Privatunternehmen und reiche Individuen den Großteil an Rohstoffen und Werkzeugen, die zur Produktion notwendig sind, während die Mehrheit der Bevölkerung kaum im Besitz von Produktionsmitteln ist und deshalb ihre Arbeitskraft als Ware an die Kapitalisten verkaufen muss, um zu überleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Aufstieg des Kapitalismus ab dem 16. Jahrhundert ist mit einem Rückgang der Löhne bis unter das Existenzminimum, einer Verschlechterung der menschlichen Statur und einem Anstieg der verfrühten Sterblichkeit verbunden.  Vor dem Kapitalismus war extreme Armut in der Weltgeschichte sehr ungewöhnlich, außer möglicherweise in Fällen von Naturkatastrophen.  Wo immer sich der Kapitalismus entwickelte, entweder durch Kolonialismus oder durch erzwungene Enteignung von Land, erzeugte er Massenarmut und eine allgemeine Verschlechterung der Lebensgrundlagen der arbeitenden Bevölkerung.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>F1L1P</name></author>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Kapitalismus&#039;&#039;&#039; ist sowohl eine Produktionsweise als auch ein soziales System, das durch den Privatbesitz an Produktionsmitteln und Ausbeutung von Lohnarbeit charakterisiert wird. Im Kapitalismus besitzen und kontrollieren Privatunternehmen und reiche Individuen den Großteil an Rohstoffen und Werkzeugen, die zur Produktion notwendig sind, während die Mehrheit der Bevölkerung kaum im Besitz von Produktionsmitteln ist und deshalb ihre Arbeitskraft als Ware an die Kapitalisten verkaufen muss, um zu überleben.&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Deutsche Demokratische Republik (1949–1990)</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Deutsche Demokratische Republik&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;DDR&#039;&#039;&#039;), oder &#039;&#039;&#039;Ostdeutschland&#039;&#039;&#039;, war ein [[Sozialismus|sozialistischer]] Staat in [[Mitteleuropa]], der von 1949 bis 1990 bestand. Während die DDR in westlichen Medien häufig als &#039;kommunistischer Staat&#039; bezeichnet wurde, nannte sie sich selbst einen sozialistischen &amp;quot;Arbeiter- und Bauernstaat&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die DDR wurde am 7. Oktober 1949 mit Inkrafttreten ihrer ersten Verfassung gegründet; Wahlen zur Verfassungsgebenden Versammlung wurden bereits fünf Monate zuvor, am 15. und 16. Mai, durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der DDR waren kostenfreies Wohnen und kostenfreie Gesundheitsversorgung weit verbreitet, der öffentliche Personennahverkehr war sehr günstig. Obwohl man weniger Geld pro Kopf in seine Polizei investierte, lag die Kriminalitätsrate bei weniger als einem Zehntel von der der BRD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die DDR wurde von der Bundesrepublik Deutschland (BRD), auch als Westdeutschland bekannt, am 3. Oktober 1990 annektiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Rote Armee Berlin befreit hatte, gab die Wehrmacht am 8. Mai 1945 bedingungslos auf. Deutschland wurde daraufhin in vier Besatzungszonen aufgeteilt, wobei man der Sowjetunion die Zone im Nordosten Deutschlands zugeteilt hat. Die Autoritäten in der sowjetischen Besatzungszone begannen daraufhin mit der Konfiszierung von Nazi-Eigentum, verurteilte Nazi-Verbrecher und sorgte dafür, dass diese nicht in Machtpositionen gelangen konnten. Rund 10.000 Unternehmen wurden enteignet und gingen in öffentlichen Besitz über. Außerdem begann 1945 ein Programm zur Landreform, um Land den Händen des feudalen Adels zu entreißen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Juni 1945 organisierten sich neu gegründete antifaschistische und demokratische Parteien in der sowjetischen Besatzungszone. 1946 vereinigten sich die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) und die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) zur Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED). 1947 wurde der Deutsche Volksrat gegründet und rief am 7. Oktober 1949 die Deutsche Demokratische Republik ins Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirtschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1951 bis 1989 wuchs das Bruttoinlandsprodukt der DDR jährlich mit einer durchschnittlichen Rate von 4.5%, während die Wachstumsrate in der BRD bei 4.3% lag. &lt;br /&gt;
Arbeitslosigkeit existierte in der DDR nicht. Obwohl die Menschen vor Kündigung wegen Fehlens oder unproduktiven Arbeitens staatlich geschützt waren, ging nur rund 0,1% der Arbeitszeit aufgrund unentschuldigten Fehlens verloren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleine Privatunternehmen mit zehn oder weniger Angestellten existierten in der DDR. Die Besteuerung war hochprogressiv und die profitabelsten Unternehmen zahlten 90% ihres Gewinns an Steuern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Lehrer mit Verbindungen zum Nationalsozialismus gefeuert und 40.000 neue Lehrer wurden innerhalb kurzer Zeit ausgebildet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kindertagesstätte und Vorschule&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kindertagesstätten boten in der DDR Plätze sehr preiswert an und waren oftmals bis zu 12 Stunden täglich geöffnet. 80% der unter dreijährigen Kinder besuchten eine Kindertagesstätte. 1985 gab es 13.148 Vorschulen in der DDR, die von Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren besucht wurden. Obwohl der Besuch einer Vorschule nicht verpflichtend war, nahmen 91% der Kinder in diesem Alter das Angebot an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Grundschule und weiterführende Schulen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von sechs Jahren standen den Kindern in der DDR zehn Jahre obligatorischen Schulbesuchs bevor. Von der siebten bis zur zehnten Klasse bestand der Unterricht zu 22% aus Wissenschaft, zu 15% aus Mathematik und zu 35% aus Geschichte, Sprache und Literatur. Als Fremdsprachen wurden Englisch und Russisch gelehrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Höhere Bildung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Vollendung des obligatorischen zehnten Schuljahres besaßen die Schüler die Möglichkeit, eine Universität oder Berufsschule zu besuchen. In der DDR gab es 54 Universitäten und 963 Berufsschulen. Die Universität war günstig und forderte keine Studiengebühren, auch waren viele Bücher kostenfrei erhältlich. Studentenschulden waren gab es nicht und man musste während des Studiums nicht arbeiten, um dieses finanzieren zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haus- und Wohnungsräumungen waren illegal in der DDR und die Mietkosten lagen im Durchschnitt bei unter 10% des Einkommens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frauenrechte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
80% der Frauen im Alter von 18 bis 60 Jahren waren in der DDR beruflich aktiv. 1985 war die Hälfte der Studenten des Landes weiblich, womit man den Anteil der Frauen in Universitäten, der 1960 bei einem Viertel der Studenten landesweit lag, verdoppelt hatte. Mitte der 1980er Jahre waren außerdem Anti-Schwangerschaftspillen kostenfrei erhältlich. Bei Geburt des ersten Kindes hatte die Mutter Anspruch auf sechs Monate Mutterschaftsurlaub, 12 Monate beim zweiten Kind und 18 Monate bei jedem weiteren Kind.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>F1L1P</name></author>
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		<title>Deutsche Demokratische Republik (1949–1990)</title>
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		<updated>2022-12-21T20:01:39Z</updated>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Deutsche Demokratische Republik&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;DDR&#039;&#039;&#039;), oder &#039;&#039;&#039;Ostdeutschland&#039;&#039;&#039;, war ein [[Sozialismus|sozialistischer]] Staat in [[Mitteleuropa]], der von 1949 bis 1990 bestand. Während die DDR in westlichen Medien häufig als &#039;kommunistischer Staat&#039; bezeichnet wurde, nannte sie sich selbst einen sozialistischen &amp;quot;Arbeiter- und Bauernstaat&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die DDR wurde am 7. Oktober 1949 mit Inkrafttreten ihrer ersten Verfassung gegründet; Wahlen zur Verfassungsgebenden Versammlung wurden bereits fünf Monate zuvor, am 15. und 16. Mai, durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der DDR waren kostenfreies Wohnen und kostenfreie Gesundheitsversorgung weit verbreitet, der öffentliche Personennahverkehr war sehr günstig. Obwohl man weniger Geld pro Kopf in seine Polizei investierte, lag die Kriminalitätsrate bei weniger als einem Zehntel von der der BRD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die DDR wurde von der Bundesrepublik Deutschland (BRD), auch als Westdeutschland bekannt, am 3. Oktober 1990 annektiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Rote Armee Berlin befreit hatte, gab die Wehrmacht am 8. Mai 1945 bedingungslos auf. Deutschland wurde daraufhin in vier Besatzungszonen aufgeteilt, wobei man der Sowjetunion die Zone im Nordosten Deutschlands zugeteilt hat. Die Autoritäten in der sowjetischen Besatzungszone begannen daraufhin mit der Konfiszierung von Nazi-Eigentum, verurteilte Nazi-Verbrecher und sorgte dafür, dass diese nicht in Machtpositionen gelangen konnten. Rund 10.000 Unternehmen wurden enteignet und gingen in öffentlichen Besitz über. Außerdem begann 1945 ein Programm zur Landreform, um Land den Händen des feudalen Adels zu entreißen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Juni 1945 organisierten sich neu gegründete antifaschistische und demokratische Parteien in der sowjetischen Besatzungszone. 1946 vereinigten sich die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) und die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) zur Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED). 1947 wurde der Deutsche Volksrat gegründet und rief am 7. Oktober 1949 die Deutsche Demokratische Republik ins Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirtschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1951 bis 1989 wuchs das Bruttoinlandsprodukt der DDR jährlich mit einer durchschnittlichen Rate von 4.5%, während die Wachstumsrate in der BRD bei 4.3% lag. &lt;br /&gt;
Arbeitslosigkeit existierte in der DDR nicht. Obwohl die Menschen vor Kündigung wegen Fehlens oder unproduktiven Arbeitens staatlich geschützt waren, ging nur rund 0,1% der Arbeitszeit aufgrund unentschuldigten Fehlens verloren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleine Privatunternehmen mit zehn oder weniger Angestellten existierten in der DDR. Die Besteuerung war hochprogressiv und die profitabelsten Unternehmen zahlten 90% ihres Gewinns an Steuern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Lehrer mit Verbindungen zum Nationalsozialismus gefeuert und 40.000 neue Lehrer wurden innerhalb kurzer Zeit ausgebildet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kindertagesstätte und Vorschule&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kindertagesstätten boten in der DDR Plätze sehr preiswert an und waren oftmals bis zu 12 Stunden täglich geöffnet. 80% der unter dreijährigen Kinder besuchten eine Kindertagesstätte. 1985 gab es 13.148 Vorschulen in der DDR, die von Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren besucht wurden. Obwohl der Besuch einer Vorschule nicht verpflichtend war, nahmen 91% der Kinder in diesem Alter das Angebot an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Grundschule und weiterführende Schulen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von sechs Jahren standen den Kindern in der DDR zehn Jahre obligatorischen Schulbesuchs bevor. Von der siebten bis zur zehnten Klasse bestand der Unterricht zu 22% aus Wissenschaft, zu 15% aus Mathematik und zu 35% aus Geschichte, Sprache und Literatur. Als Fremdsprachen wurden Englisch und Russisch gelehrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Höhere Bildung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Vollendung des obligatorischen zehnten Schuljahres besaßen die Schüler die Möglichkeit, eine Universität oder Berufsschule zu besuchen. In der DDR gab es 54 Universitäten und 963 Berufsschulen. Die Universität war günstig und forderte keine Studiengebühren, auch waren viele Bücher kostenfrei erhältlich. Studentenschulden waren gab es nicht und man musste während des Studiums nicht arbeiten, um dieses finanzieren zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haus- und Wohnungsräumungen waren illegal in der DDR und die Mietkosten lagen im Durchschnitt bei unter 10% des Einkommens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frauenrechte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
80% der Frauen im Alter von 18 bis 60 Jahren waren in der DDR beruflich aktiv. 1985 war die Hälfte der Studenten des Landes weiblich, womit man den Anteil der Frauen in Universitäten, der 1960 bei einem Viertel der Studenten landesweit lag, verdoppelt hatte. Mitte der 1980er Jahre waren außerdem Anti-Schwangerschaftspillen kostenfrei erhältlich. Bei Geburt des ersten Kindes hatte die Mutter Anspruch auf sechs Monate Mutterschaftsurlaub, 12 Monate beim zweiten Kind und 18 Monate bei jedem weiteren Kind.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>F1L1P</name></author>
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		<title>Deutsche Demokratische Republik (1949–1990)</title>
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		<updated>2022-12-21T19:52:56Z</updated>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Deutsche Demokratische Republik&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;DDR&#039;&#039;&#039;), oder &#039;&#039;&#039;Ostdeutschland&#039;&#039;&#039;, war ein [[Sozialismus|sozialistischer]] Staat in [[Mitteleuropa]], der von 1949 bis 1990 bestand. Während die DDR in westlichen Medien häufig als &#039;kommunistischer Staat&#039; bezeichnet wurde, nannte sie sich selbst einen sozialistischen &amp;quot;Arbeiter- und Bauernstaat&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die DDR wurde am 7. Oktober 1949 mit Inkrafttreten ihrer ersten Verfassung gegründet; Wahlen zur Verfassungsgebenden Versammlung wurden bereits fünf Monate zuvor, am 15. und 16. Mai, durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der DDR waren kostenfreies Wohnen und kostenfreie Gesundheitsversorgung weit verbreitet, der öffentliche Personennahverkehr war sehr günstig. Obwohl man weniger Geld pro Kopf in seine Polizei investierte, lag die Kriminalitätsrate bei weniger als einem Zehntel von der der BRD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die DDR wurde von der Bundesrepublik Deutschland (BRD), auch als Westdeutschland bekannt, am 3. Oktober 1990 annektiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Rote Armee Berlin befreit hatte, gab die Wehrmacht am 8. Mai 1945 bedingungslos auf. Deutschland wurde daraufhin in vier Besatzungszonen aufgeteilt, wobei man der Sowjetunion die Zone im Nordosten Deutschlands zugeteilt hat. Die Autoritäten in der sowjetischen Besatzungszone begannen daraufhin mit der Konfiszierung von Nazi-Eigentum, verurteilte Nazi-Verbrecher und sorgte dafür, dass diese nicht in Machtpositionen gelangen konnten. Rund 10.000 Unternehmen wurden enteignet und gingen in öffentlichen Besitz über. Außerdem begann 1945 ein Programm zur Landreform, um Land den Händen des feudalen Adels zu entreißen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Juni 1945 organisierten sich neu gegründete antifaschistische und demokratische Parteien in der sowjetischen Besatzungszone. 1946 vereinigten sich die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) und die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) zur Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED). 1947 wurde der Deutsche Volksrat gegründet und rief am 7. Oktober 1949 die Deutsche Demokratische Republik ins Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirtschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1951 bis 1989 wuchs das Bruttoinlandsprodukt der DDR jährlich mit einer durchschnittlichen Rate von 4.5%, während die Wachstumsrate in der BRD bei 4.3% lag. &lt;br /&gt;
Arbeitslosigkeit existierte in der DDR nicht. Obwohl die Menschen vor Kündigung wegen Fehlens oder unproduktiven Arbeitens staatlich geschützt waren, ging nur rund 0,1% der Arbeitszeit aufgrund unentschuldigten Fehlens verloren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kleine Privatunternehmen mit zehn oder weniger Angestellten existierten in der DDR. Die Besteuerung war hochprogressiv und die profitabelsten Unternehmen zahlten 90% ihres Gewinns an Steuern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Lehrer mit Verbindungen zum Nationalsozialismus gefeuert und 40.000 neue Lehrer wurden innerhalb kurzer Zeit ausgebildet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kindertagesstätte und Vorschule&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kindertagesstätten boten in der DDR Plätze sehr preiswert an und waren oftmals bis zu 12 Stunden täglich geöffnet. 80% der unter dreijährigen Kinder besuchten eine Kindertagesstätte. 1985 gab es 13.148 Vorschulen in der DDR, die von Kindern im Alter von drei bis sechs Jahren besucht wurden. Obwohl der Besuch einer Vorschule nicht verpflichtend war, nahmen 91% der Kinder in diesem Alter das Angebot an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Grundschule und weiterführende Schulen&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von sechs Jahren standen den Kindern in der DDR zehn Jahre obligatorischen Schulbesuchs bevor. Von der siebten bis zur zehnten Klasse bestand der Unterricht zu 22% aus Wissenschaft, zu 15% aus Mathematik und zu 35% aus Geschichte, Sprache und Literatur. Als Fremdsprachen wurden Englisch und Russisch gelehrt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Höhere Bildung&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Vollendung des obligatorischen zehnten Schuljahres besaßen die Schüler die Möglichkeit, eine Universität oder Berufsschule zu besuchen. In der DDR gab es 54 Universitäten und 963 Berufsschulen. Die Universität war günstig und forderte keine Studiengebühren, auch waren viele Bücher kostenfrei erhältlich. Studentenschulden waren gab es nicht und man musste während des Studiums nicht arbeiten, um dieses finanzieren zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haus- und Wohnungsräumungen waren illegal in der DDR und die Mietkosten lagen im Durchschnitt bei unter 10% des Einkommens. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frauenrechte&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>F1L1P</name></author>
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		<title>Deutsche Demokratische Republik (1949–1990)</title>
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		<updated>2022-12-21T19:18:02Z</updated>

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&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Deutsche Demokratische Republik&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;DDR&#039;&#039;&#039;), oder &#039;&#039;&#039;Ostdeutschland&#039;&#039;&#039;, war ein [[Sozialismus|sozialistischer]] Staat in [[Mitteleuropa]], der von 1949 bis 1990 bestand. Während die DDR in westlichen Medien häufig als &#039;kommunistischer Staat&#039; bezeichnet wurde, nannte sie sich selbst einen sozialistischen &amp;quot;Arbeiter- und Bauernstaat&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die DDR wurde am 7. Oktober 1949 mit Inkrafttreten ihrer ersten Verfassung gegründet; Wahlen zur Verfassungsgebenden Versammlung wurden bereits fünf Monate zuvor, am 15. und 16. Mai, durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der DDR waren kostenfreies Wohnen und kostenfreie Gesundheitsversorgung weit verbreitet, der öffentliche Personennahverkehr war sehr günstig. Obwohl man weniger Geld pro Kopf in seine Polizei investierte, lag die Kriminalitätsrate bei weniger als einem Zehntel von der der BRD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die DDR wurde von der Bundesrepublik Deutschland (BRD), auch als Westdeutschland bekannt, am 3. Oktober 1990 annektiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Rote Armee Berlin befreit hatte, gab die Wehrmacht am 8. Mai 1945 bedingungslos auf. Deutschland wurde daraufhin in vier Besatzungszonen aufgeteilt, wobei man der Sowjetunion die Zone im Nordosten Deutschlands zugeteilt hat. Die Autoritäten in der sowjetischen Besatzungszone begannen daraufhin mit der Konfiszierung von Nazi-Eigentum, verurteilte Nazi-Verbrecher und sorgte dafür, dass diese nicht in Machtpositionen gelangen konnten. Rund 10000 Unternehmen wurden enteignet und gingen in öffentlichen Besitz über. Außerdem begann 1945 ein Programm zur Landreform, um Land den Händen des feudalen Adels zu entreißen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Juni 1945 organisierten sich neu gegründete antifaschistische und demokratische Parteien in der sowjetischen Besatzungszone. 1946 vereinigten sich die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) und die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) zur Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED). 1947 wurde der Deutsche Volksrat gegründet und rief am 7. Oktober 1949 die Deutsche Demokratische Republik ins Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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Bildung&lt;br /&gt;
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Frauenrechte&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>F1L1P</name></author>
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		<title>Deutsche Demokratische Republik (1949–1990)</title>
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		<updated>2022-12-21T19:05:46Z</updated>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Deutsche Demokratische Republik&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;DDR&#039;&#039;&#039;), oder &#039;&#039;&#039;Ostdeutschland&#039;&#039;&#039;, war ein [[Sozialismus|sozialistischer]] Staat in [[Mitteleuropa]], der von 1949 bis 1990 bestand. Während die DDR in westlichen Medien häufig als &#039;kommunistischer Staat&#039; bezeichnet wurde, nannte sie sich selbst einen sozialistischen &amp;quot;Arbeiter- und Bauernstaat&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die DDR wurde am 7. Oktober 1949 mit Inkrafttreten ihrer ersten Verfassung gegründet; Wahlen zur Verfassungsgebenden Versammlung wurden bereits fünf Monate zuvor, am 15. und 16. Mai, durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der DDR waren kostenfreies Wohnen und kostenfreie Gesundheitsversorgung weit verbreitet, der öffentliche Personennahverkehr war sehr günstig. Obwohl man weniger Geld pro Kopf in seine Polizei investierte, lag die Kriminalitätsrate bei weniger als einem Zehntel von der der BRD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die DDR wurde von der Bundesrepublik Deutschland (BRD), auch als Westdeutschland bekannt, am 3. Oktober 1990 annektiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirtschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bildung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohnen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frauenrechte&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>F1L1P</name></author>
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		<id>https://de.prole.wiki/w/index.php?title=Deutsche_Demokratische_Republik_(1949%E2%80%931990)&amp;diff=5308</id>
		<title>Deutsche Demokratische Republik (1949–1990)</title>
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		<updated>2022-12-21T19:03:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;F1L1P: Inhalt hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Deutsche Demokratische Republik&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;DDR&#039;&#039;&#039;), oder &#039;&#039;&#039;Ostdeutschland&#039;&#039;&#039;, war ein [[Sozialismus|sozialistischer]] Staat in [[Mitteleuropa]], der von 1949 bis 1990 bestand. Während die DDR in westlichen Medien häufig als &#039;kommunistischer Staat&#039; bezeichnet wurde, nannte sie sich selbst einen sozialistischen &amp;quot;Arbeiter- und Bauernstaat&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die DDR wurde am 7. Oktober 1949 mit Inkrafttreten ihrer ersten Verfassung gegründet; Wahlen zur Verfassungsgebenden Versammlung wurden bereits fünf Monate zuvor, am 15. und 16. Mai, durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der DDR waren kostenfreies Wohnen und kostenfreie Gesundheitsversorgung weit verbreitet, der öffentliche Personennahverkehr war sehr günstig. Obwohl man weniger Geld pro Kopf in seine Polizei investierte, lag die Kriminalitätsrate bei weniger als einem Zehntel von der der BRD.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die DDR wurde von der Bundesrepublik Deutschland (BRD), auch als Westdeutschland bekannt, am 3. Oktober 1990 annektiert.&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Deutsche Demokratische Republik (1949–1990)</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Deutsche Demokratische Republik&#039;&#039;&#039; (&#039;&#039;&#039;DDR&#039;&#039;&#039;), oder &#039;&#039;&#039;Ostdeutschland&#039;&#039;&#039;, war ein [[Sozialismus|sozialistischer]] Staat in [[Mitteleuropa]], der von 1949 bis 1990 bestand. Während die DDR in westlichen Medien häufig als &#039;kommunistischer Staat&#039; bezeichnet wurde, nannte sie sich selbst einen sozialistischen &amp;quot;Arbeiter- und Bauernstaat&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die DDR wurde am 7. Oktober 1949 mit Inkrafttreten ihrer ersten Verfassung gegründet; Wahlen zur wurden bereits fünf Monate zuvor, am 15. und 16. Mai, durchgeführt.&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Basis und Überbau</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Basis/Überbau Metapher ist eine der am meisten missverstandenen marxistischen Ideen. Im Vorwort von &amp;quot;Zur Kritik der politischen Ökonomie&amp;quot; schreibt Marx:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In der gesellschaftlichen Produktion ihres Lebens gehen die Menschen bestimmte, notwendige, von ihrem Willen unabhängige Verhältnisse ein, Produktionsverhältnisse, die einer bestimmten Entwicklungsstufe ihrer materiellen Produktivkräfte entsprechen. Die Gesamtheit dieser Produktionsverhältnisse bildet die ökonomische Struktur der Gesellschaft, die reale Basis, worauf sich ein juristischer und politischer Überbau erhebt und welcher bestimmte gesellschaftliche Bewußtseinsformen entsprechen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz gesagt, die Basis besteht aus aus der Summe aller Produktionsverhältnisse, wohingegen der Überbau andere soziale Beziehungen beinhaltet, welche nicht direkt mit der Produktion verknüpft sind. Warum hat die Produktion so einen hohen Stellenwert für Marx? In &amp;quot;Die deutsche Ideologie&amp;quot; schreiben Marx und Engels:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da wir es mit den prämissenlosen Deutschen zu tun haben, müssen wir zunächst die erste Voraussetzung aller menschlichen Existenz und damit aller Geschichte aufstellen, nämlich die Voraussetzung, dass die Menschen in der Lage sein müssen, in Ordnung zu leben, um „Geschichte schreiben“ zu können.  Aber das Leben beinhaltet vor allem anderen Essen und Trinken, eine Wohnung, Kleidung und vieles mehr.  Der erste historische Akt ist also die Produktion der Mittel zur Befriedigung dieser Bedürfnisse, die Produktion des materiellen Lebens selbst.  Und in der Tat ist dies ein geschichtlicher Akt, eine Grundbedingung aller Geschichte, die heute wie vor Jahrtausenden täglich und stündlich erfüllt werden muss, nur um das menschliche Leben zu erhalten. &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Basis/Überbau Metapher soll die grundlegende Idee vermitteln, die aus dem oben zitierten Paragraphen hervorgeht. In allen menschlichen Gesellschaften, egal welche Form diese auch annehmen mögen, hat die Notwendigkeit der Produktion immer bestanden, denn ohne Produktion ist kein soziales Leben möglich. Es ist ein Naturgesetz, dass jegliche Gesellschaft ihre zum Überleben notwendigen Mittel selbst produzieren muss. &lt;br /&gt;
In seinem Brief an Kugelmann 1868 schreibt Marx:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jedes Kind weiß, dass eine Nation, die aufhören würde zu arbeiten, ich sage nicht für ein ganzes Jahr, aber nur für ein paar Wochen, zugrunde gehen würde. Auch weiß jedes Kind, dass die den verschiedenen Bedürfnissen entsprechenden Massen von Produkten verschiedene und quantitativ bestimmte Mengen der gesellschaftlichen gesamten Arbeit erfordern. [...] Naturgesetze lassen sich nicht aufheben. Was sich unter historisch verschiedenen Umständen ändern kann, ist nur die Form, in der diese Gesetze in Erscheinung treten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Primat der Produktion aus Sicht des historischen Materialismus bedeutet, dass alle gesellschaftlichen Formationen primär durch ihre Produktionsprozesse und -verhältnisse geprägt sind.  Einige Kritiker haben dem Marxismus Reduktionismus wegen seiner Betonung der Produktion vorgeworfen, was jedoch eine falsche Kritik ist, weil die marxistische Betonung der Produktion nicht bedeutet, dass Beziehungen, die nicht innerhalb des Produktionsprozesses angesiedelt sind, keinen Einfluss auf das soziale Leben haben, sondern nur, im Verhältnis zu den Produktionsverhältnissen gesehen, viel weniger Einfluss auf das gesellschaftliche Leben und den gesellschaftlichen Wandel haben.  Engels schrieb 1890 in seinem Brief an Bloch, der ähnliche Anschuldigungen äußerte, folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der materialistischen Auffassung der Geschichte folgend ist das letztlich bestimmende Element der Geschichte die Produktion und Reproduktion des wirklichen Lebens.  Mehr als das haben weder Marx noch ich jemals behauptet.  Wenn also jemand dies dahingehend verdreht, dass das ökonomische Element allein bestimmend sei, verwandelt er diese Aussage in eine bedeutungslose, abstrakte, sinnlose Phrase.  Die wirtschaftlichen Gegebenheiten sind die Grundlage, aber die verschiedenen Elemente des Überbaus: politische Formen des Klassenkampfes und seine Ergebnisse, nämlich: Verfassungen, die von der siegreichen Klasse nach erfolgreichem Kampf aufgestellt werden usw., juristische Formen und dann sogar die Verarbeitung von all diesen tatsächlichen Kämpfen in den Gehirnen der Beteiligten üben auch politische, juristische, philosophische Theorien, religiöse Anschauungen und ihre Weiterentwicklung zu Dogmensystemen ihren Einfluss auf den Verlauf der historischen Kämpfe aus und bestimmen in vielen Fällen ihre Form maßgeblich.  Es gibt ein Zusammenspiel all dieser Elemente, in dem sich inmitten all der endlosen Unglücksfälle ... die ökonomische Bewegung schließlich als notwendig durchsetzt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund dafür, dass Marxisten die Wichtigkeit dieser Basis, d.h. die Gesamtheit der Produktionsverhältnisse, betonen, ist nicht, weil sie glauben, dass die Produktion der einzig bestimmende Faktor des gesellschaftlichen Lebens ist. Vielmehr beeinflussen die Produktionsverhältnisse im Vergleich zu anderen Gegebenheiten angesichts der Voraussetzung der Überlebensnotwendigkeit in jeder Gesellschaft das soziale Leben in deutlich größerem Ausmaß.&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Basis und Überbau</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Basis/Überbau Metapher ist eine der am meisten missverstandenen marxistischen Ideen. Im Vorwort von &amp;quot;Zur Kritik der politischen Ökonomie&amp;quot; schreibt Marx:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In der gesellschaftlichen Produktion ihres Lebens gehen die Menschen bestimmte, notwendige, von ihrem Willen unabhängige Verhältnisse ein, Produktionsverhältnisse, die einer bestimmten Entwicklungsstufe ihrer materiellen Produktivkräfte entsprechen. Die Gesamtheit dieser Produktionsverhältnisse bildet die ökonomische Struktur der Gesellschaft, die reale Basis, worauf sich ein juristischer und politischer Überbau erhebt und welcher bestimmte gesellschaftliche Bewußtseinsformen entsprechen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz gesagt, die Basis besteht aus aus der Summe aller Produktionsverhältnisse, wohingegen der Überbau andere soziale Beziehungen beinhaltet, welche nicht direkt mit der Produktion verknüpft sind. Warum hat die Produktion so einen hohen Stellenwert für Marx? In &amp;quot;Die deutsche Ideologie&amp;quot; schreiben Marx und Engels:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da wir es mit den prämissenlosen Deutschen zu tun haben, müssen wir zunächst die erste Voraussetzung aller menschlichen Existenz und damit aller Geschichte aufstellen, nämlich die Voraussetzung, dass die Menschen in der Lage sein müssen, in Ordnung zu leben, um „Geschichte schreiben“ zu können.  Aber das Leben beinhaltet vor allem anderen Essen und Trinken, eine Wohnung, Kleidung und vieles mehr.  Der erste historische Akt ist also die Produktion der Mittel zur Befriedigung dieser Bedürfnisse, die Produktion des materiellen Lebens selbst.  Und in der Tat ist dies ein geschichtlicher Akt, eine Grundbedingung aller Geschichte, die heute wie vor Jahrtausenden täglich und stündlich erfüllt werden muss, nur um das menschliche Leben zu erhalten. &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Basis/Überbau Metapher soll die grundlegende Idee vermitteln, die aus dem oben zitierten Paragraphen hervorgeht. In allen menschlichen Gesellschaften, egal welche Form diese auch annehmen mögen, hat die Notwendigkeit der Produktion immer bestanden, denn ohne Produktion ist kein soziales Leben möglich. Es ist ein Naturgesetz, dass jegliche Gesellschaft ihre zum Überleben notwendigen Mittel selbst produzieren muss. &lt;br /&gt;
In seinem Brief an Kugelmann 1868 schreibt Marx:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jedes Kind weiß, dass eine Nation, die aufhören würde zu arbeiten, ich sage nicht für ein ganzes Jahr, aber nur für ein paar Wochen, zugrunde gehen würde. Auch weiß jedes Kind, dass die den verschiedenen Bedürfnissen entsprechenden Massen von Produkten verschiedene und quantitativ bestimmte Mengen der gesellschaftlichen gesamten Arbeit erfordern. [...] Naturgesetze lassen sich nicht aufheben. Was sich unter historisch verschiedenen Umständen ändern kann, ist nur die Form, in der diese Gesetze in Erscheinung treten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Primat der Produktion aus Sicht des historischen Materialismus bedeutet, dass alle gesellschaftlichen Formationen primär durch ihre Produktionsprozesse und -verhältnisse geprägt sind.  Einige Kritiker haben dem Marxismus Reduktionismus wegen seiner Betonung der Produktion vorgeworfen, was jedoch eine falsche Kritik ist, weil die marxistische Betonung der Produktion nicht bedeutet, dass Beziehungen, die nicht innerhalb des Produktionsprozesses angesiedelt sind, keinen Einfluss auf das soziale Leben haben, sondern nur relativ zu den Produktionsverhältnissen viel weniger Einfluss auf das gesellschaftliche Leben und den gesellschaftlichen Wandel haben.  Engels schrieb 1890 in seinem Brief an Bloch, der ähnliche Anschuldigungen äußerte, folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der materialistischen Auffassung der Geschichte folgend ist das letztlich bestimmende Element der Geschichte die Produktion und Reproduktion des wirklichen Lebens.  Mehr als das haben weder Marx noch ich jemals behauptet.  Wenn also jemand dies dahingehend verdreht, dass das ökonomische Element allein bestimmend sei, verwandelt er diese Aussage in eine bedeutungslose, abstrakte, sinnlose Phrase.  Die wirtschaftlichen Gegebenheiten sind die Grundlage, aber die verschiedenen Elemente des Überbaus: politische Formen des Klassenkampfes und seine Ergebnisse, nämlich: Verfassungen, die von der siegreichen Klasse nach erfolgreichem Kampf aufgestellt werden usw., juristische Formen und dann sogar die Verarbeitung von all diesen tatsächlichen Kämpfen in den Gehirnen der Beteiligten üben auch politische, juristische, philosophische Theorien, religiöse Anschauungen und ihre Weiterentwicklung zu Dogmensystemen ihren Einfluss auf den Verlauf der historischen Kämpfe aus und bestimmen in vielen Fällen ihre Form maßgeblich.  Es gibt ein Zusammenspiel all dieser Elemente, in dem sich inmitten all der endlosen Unglücksfälle ... die ökonomische Bewegung schließlich als notwendig durchsetzt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Grund dafür, dass Marxisten die Wichtigkeit dieser Basis, d.h. die Gesamtheit der Produktionsverhältnisse, betonen, ist nicht, weil sie glauben, dass die Produktion der einzig bestimmende Faktor des gesellschaftlichen Lebens ist. Vielmehr beeinflussen die Produktionsverhältnisse im Vergleich zu anderen Gegebenheiten angesichts der Voraussetzung der Überlebensnotwendigkeit in jeder Gesellschaft das soziale Leben in deutlich größerem Ausmaß.&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Basis/Überbau Metapher ist eine der am meisten missverstandenen marxistischen Ideen. Im Vorwort von &amp;quot;Zur Kritik der politischen Ökonomie&amp;quot; schreibt Marx:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In der gesellschaftlichen Produktion ihres Lebens gehen die Menschen bestimmte, notwendige, von ihrem Willen unabhängige Verhältnisse ein, Produktionsverhältnisse, die einer bestimmten Entwicklungsstufe ihrer materiellen Produktivkräfte entsprechen. Die Gesamtheit dieser Produktionsverhältnisse bildet die ökonomische Struktur der Gesellschaft, die reale Basis, worauf sich ein juristischer und politischer Überbau erhebt und welcher bestimmte gesellschaftliche Bewußtseinsformen entsprechen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz gesagt, die Basis besteht aus aus der Summe aller Produktionsverhältnisse, wohingegen der Überbau andere soziale Beziehungen beinhaltet, welche nicht direkt mit der Produktion verknüpft sind. Warum hat die Produktion so einen hohen Stellenwert für Marx? In &amp;quot;Die deutsche Ideologie&amp;quot; schreiben Marx und Engels:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da wir es mit den prämissenlosen Deutschen zu tun haben, müssen wir zunächst die erste Voraussetzung aller menschlichen Existenz und damit aller Geschichte aufstellen, nämlich die Voraussetzung, dass die Menschen in der Lage sein müssen, in Ordnung zu leben, um „Geschichte schreiben“ zu können.  Aber das Leben beinhaltet vor allem anderen Essen und Trinken, eine Wohnung, Kleidung und vieles mehr.  Der erste historische Akt ist also die Produktion der Mittel zur Befriedigung dieser Bedürfnisse, die Produktion des materiellen Lebens selbst.  Und in der Tat ist dies ein geschichtlicher Akt, eine Grundbedingung aller Geschichte, die heute wie vor Jahrtausenden täglich und stündlich erfüllt werden muss, nur um das menschliche Leben zu erhalten. &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Basis/Überbau Metapher soll die grundlegende Idee vermitteln, die aus dem oben zitierten Paragraphen hervorgeht. In allen menschlichen Gesellschaften, egal welche Form diese auch annehmen mögen, hat die Notwendigkeit der Produktion immer bestanden, denn ohne Produktion ist kein soziales Leben möglich. Es ist ein Naturgesetz, dass jegliche Gesellschaft ihre zum Überleben notwendigen Mittel selbst produzieren muss. &lt;br /&gt;
In seinem Brief an Kugelmann 1868 schreibt Marx:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jedes Kind weiß, dass eine Nation, die aufhören würde zu arbeiten, ich sage nicht für ein ganzes Jahr, aber nur für ein paar Wochen, zugrunde gehen würde. Auch weiß jedes Kind, dass die den verschiedenen Bedürfnissen entsprechenden Massen von Produkten verschiedene und quantitativ bestimmte Mengen der gesellschaftlichen gesamten Arbeit erfordern. [...] Naturgesetze lassen sich nicht aufheben. Was sich unter historisch verschiedenen Umständen ändern kann, ist nur die Form, in der diese Gesetze in Erscheinung treten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Primat der Produktion aus Sicht des historischen Materialismus bedeutet, dass alle gesellschaftlichen Formationen primär durch ihre Produktionsprozesse und -verhältnisse geprägt sind.  Einige Kritiker haben dem Marxismus Reduktionismus wegen seiner Betonung der Produktion vorgeworfen, was jedoch eine falsche Kritik ist, weil die marxistische Betonung der Produktion nicht bedeutet, dass Beziehungen, die nicht innerhalb des Produktionsprozesses angesiedelt sind, keinen Einfluss auf das soziale Leben haben, sondern nur relativ zu den Produktionsverhältnissen viel weniger Einfluss auf das gesellschaftliche Leben und den gesellschaftlichen Wandel haben.  Engels schrieb 1890 in seinem Brief an Bloch, der ähnliche Anschuldigungen äußerte, folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der materialistischen Auffassung der Geschichte folgend ist das letztlich bestimmende Element der Geschichte die Produktion und Reproduktion des wirklichen Lebens.  Mehr als das haben weder Marx noch ich jemals behauptet.  Wenn also jemand dies dahingehend verdreht, dass das ökonomische Element allein bestimmend sei, verwandelt er diese Aussage in eine bedeutungslose, abstrakte, sinnlose Phrase.  Die wirtschaftlichen Gegebenheiten sind die Grundlage, aber die verschiedenen Elemente des Überbaus: politische Formen des Klassenkampfes und seine Ergebnisse, nämlich: Verfassungen, die von der siegreichen Klasse nach erfolgreichem Kampf aufgestellt werden usw., juristische Formen und dann sogar die Verarbeitung von all diesen tatsächlichen Kämpfen in den Gehirnen der Beteiligten üben auch politische, juristische, philosophische Theorien, religiöse Anschauungen und ihre Weiterentwicklung zu Dogmensystemen ihren Einfluss auf den Verlauf der historischen Kämpfe aus und bestimmen in vielen Fällen ihre Form maßgeblich.  Es gibt ein Zusammenspiel all dieser Elemente, in dem sich inmitten all der endlosen Unglücksfälle ... die ökonomische Bewegung schließlich als notwendig durchsetzt.&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Basis/Überbau Metapher ist eine der am meisten missverstandenen marxistischen Ideen. Im Vorwort von &amp;quot;Zur Kritik der politischen Ökonomie&amp;quot; schreibt Marx:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In der gesellschaftlichen Produktion ihres Lebens gehen die Menschen bestimmte, notwendige, von ihrem Willen unabhängige Verhältnisse ein, Produktionsverhältnisse, die einer bestimmten Entwicklungsstufe ihrer materiellen Produktivkräfte entsprechen. Die Gesamtheit dieser Produktionsverhältnisse bildet die ökonomische Struktur der Gesellschaft, die reale Basis, worauf sich ein juristischer und politischer Überbau erhebt und welcher bestimmte gesellschaftliche Bewußtseinsformen entsprechen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz gesagt, die Basis besteht aus aus der Summe aller Produktionsverhältnisse, wohingegen der Überbau andere soziale Beziehungen beinhaltet, welche nicht direkt mit der Produktion verknüpft sind. Warum hat die Produktion so einen hohen Stellenwert für Marx? In &amp;quot;Die deutsche Ideologie&amp;quot; schreiben Marx und Engels:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da wir es mit den prämissenlosen Deutschen zu tun haben, müssen wir zunächst die erste Voraussetzung aller menschlichen Existenz und damit aller Geschichte aufstellen, nämlich die Voraussetzung, dass die Menschen in der Lage sein müssen, in Ordnung zu leben, um „Geschichte schreiben“ zu können.  Aber das Leben beinhaltet vor allem anderen Essen und Trinken, eine Wohnung, Kleidung und vieles mehr.  Der erste historische Akt ist also die Produktion der Mittel zur Befriedigung dieser Bedürfnisse, die Produktion des materiellen Lebens selbst.  Und in der Tat ist dies ein geschichtlicher Akt, eine Grundbedingung aller Geschichte, die heute wie vor Jahrtausenden täglich und stündlich erfüllt werden muss, nur um das menschliche Leben zu erhalten. &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Basis/Überbau Metapher soll die grundlegende Idee vermitteln, die aus dem oben zitierten Paragraphen hervorgeht. In allen menschlichen Gesellschaften, egal welche Form diese auch annehmen mögen, hat die Notwendigkeit der Produktion immer bestanden, denn ohne Produktion ist kein soziales Leben möglich. Es ist ein Naturgesetz, dass jegliche Gesellschaft ihre zum Überleben notwendigen Mittel selbst produzieren muss. &lt;br /&gt;
In seinem Brief an Kugelmann 1868 schreibt Marx:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jedes Kind weiß, dass eine Nation, die aufhören würde zu arbeiten, ich sage nicht für ein ganzes Jahr, aber nur für ein paar Wochen, zugrunde gehen würde. Auch weiß jedes Kind, dass die den verschiedenen Bedürfnissen entsprechenden Massen von Produkten verschiedene und quantitativ bestimmte Mengen der gesellschaftlichen gesamten Arbeit erfordern. [...] Naturgesetze lassen sich nicht aufheben. Was sich unter historisch verschiedenen Umständen ändern kann, ist nur die Form, in der diese Gesetze in Erscheinung treten.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Primat der Produktion aus Sicht des historischen Materialismus bedeutet, dass alle gesellschaftlichen Formationen primär durch ihre Produktionsprozesse und -verhältnisse geprägt sind.  Einige Kritiker haben dem Marxismus Reduktionismus wegen seiner Betonung der Produktion vorgeworfen, was jedoch eine falsche Kritik ist, weil die marxistische Betonung der Produktion nicht bedeutet, dass Beziehungen, die nicht innerhalb des Produktionsprozesses angesiedelt sind, keinen Einfluss auf das soziale Leben haben, sondern nur relativ zu den Produktionsverhältnissen viel weniger Einfluss auf das gesellschaftliche Leben und den gesellschaftlichen Wandel haben.  Engels schrieb 1890 in seinem Brief an Bloch, der ähnliche Anschuldigungen äußerte, folgendes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Basis und Überbau</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Basis/Überbau Metapher ist eine der am meisten missverstandenen marxistischen Ideen. Im Vorwort von &amp;quot;Zur Kritik der politischen Ökonomie&amp;quot; schreibt Marx:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In der gesellschaftlichen Produktion ihres Lebens gehen die Menschen bestimmte, notwendige, von ihrem Willen unabhängige Verhältnisse ein, Produktionsverhältnisse, die einer bestimmten Entwicklungsstufe ihrer materiellen Produktivkräfte entsprechen. Die Gesamtheit dieser Produktionsverhältnisse bildet die ökonomische Struktur der Gesellschaft, die reale Basis, worauf sich ein juristischer und politischer Überbau erhebt und welcher bestimmte gesellschaftliche Bewußtseinsformen entsprechen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz gesagt, die Basis besteht aus aus der Summe aller Produktionsverhältnisse, wohingegen der Überbau andere soziale Beziehungen beinhaltet, welche nicht direkt mit der Produktion verknüpft sind. Warum hat die Produktion so einen hohen Stellenwert für Marx? In &amp;quot;Die deutsche Ideologie&amp;quot; schreiben Marx und Engels:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da wir es mit den prämissenlosen Deutschen zu tun haben, müssen wir zunächst die erste Voraussetzung aller menschlichen Existenz und damit aller Geschichte aufstellen, nämlich die Voraussetzung, dass die Menschen in der Lage sein müssen, in Ordnung zu leben, um „Geschichte schreiben“ zu können.  Aber das Leben beinhaltet vor allem anderen Essen und Trinken, eine Wohnung, Kleidung und vieles mehr.  Der erste historische Akt ist also die Produktion der Mittel zur Befriedigung dieser Bedürfnisse, die Produktion des materiellen Lebens selbst.  Und in der Tat ist dies ein geschichtlicher Akt, eine Grundbedingung aller Geschichte, die heute wie vor Jahrtausenden täglich und stündlich erfüllt werden muss, nur um das menschliche Leben zu erhalten. &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Basis/Überbau Metapher soll die grundlegende Idee vermitteln, die aus dem oben zitierten Paragraphen hervorgeht. In allen menschlichen Gesellschaften, egal welche Form diese auch annehmen mögen, hat die Notwendigkeit der Produktion immer bestanden, denn ohne Produktion ist kein soziales Leben möglich. Es ist ein Naturgesetz, dass jegliche Gesellschaft ihre zum Überleben notwendigen Mittel selbst produzieren muss. &lt;br /&gt;
In seinem Brief an Kugelmann 1868 schreibt Marx:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jedes Kind weiß, dass eine Nation, die aufhören würde zu arbeiten, ich sage nicht für ein ganzes Jahr, aber nur für ein paar Wochen, zugrunde gehen würde. Auch weiß jedes Kind, dass die den verschiedenen Bedürfnissen entsprechenden Massen von Produkten verschiedene und quantitativ bestimmte Mengen der gesellschaftlichen gesamten Arbeit erfordern. [...] Naturgesetze lassen sich nicht aufheben. Was sich unter historisch verschiedenen Umständen ändern kann, ist nur die Form, in der diese Gesetze in Erscheinung treten.&amp;quot;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>F1L1P</name></author>
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		<title>Basis und Überbau</title>
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		<updated>2022-12-21T18:22:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;F1L1P: Inhalt hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Basis/Überbau Metapher ist eine der am meisten missverstandenen marxistischen Ideen. In diesem Artikel wird gezeigt, wie Marx die Basis definiert. Die Bedeutung wird im Weiteren ebenfalls erklärt, um mögliche Missverständnisse zu verhindern. Im Vorwort von &amp;quot;Zur Kritik der politischen Ökonomie&amp;quot; schreibt Marx:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;In der gesellschaftlichen Produktion ihres Lebens gehen die Menschen bestimmte, notwendige, von ihrem Willen unabhängige Verhältnisse ein, Produktionsverhältnisse, die einer bestimmten Entwicklungsstufe ihrer materiellen Produktivkräfte entsprechen. Die Gesamtheit dieser Produktionsverhältnisse bildet die ökonomische Struktur der Gesellschaft, die reale Basis, worauf sich ein juristischer und politischer Überbau erhebt und welcher bestimmte gesellschaftliche Bewußtseinsformen entsprechen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz gesagt, die Basis besteht aus aus der Summe aller Produktionsverhältnisse, wohingegen der Überbau andere soziale Beziehungen beinhaltet, welche nicht direkt mit der Produktion verknüpft sind. Warum hat die Produktion so einen hohen Stellenwert für Marx? In &amp;quot;Die deutsche Ideologie&amp;quot; schreiben Marx und Engels:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Da wir es mit den prämissenlosen Deutschen zu tun haben, müssen wir zunächst die erste Voraussetzung aller menschlichen Existenz und damit aller Geschichte aufstellen, nämlich die Voraussetzung, dass die Menschen in der Lage sein müssen, in Ordnung zu leben, um „Geschichte schreiben“ zu können.  Aber das Leben beinhaltet vor allem anderen Essen und Trinken, eine Wohnung, Kleidung und vieles mehr.  Der erste historische Akt ist also die Produktion der Mittel zur Befriedigung dieser Bedürfnisse, die Produktion des materiellen Lebens selbst.  Und in der Tat ist dies ein geschichtlicher Akt, eine Grundbedingung aller Geschichte, die heute wie vor Jahrtausenden täglich und stündlich erfüllt werden muss, nur um das menschliche Leben zu erhalten. &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Basis/Überbau Metapher soll die grundlegende Idee vermitteln, die aus dem oben zitierten Paragraphen hervorgeht. In allen menschlichen Gesellschaften, egal welche Form diese auch annehmen mögen, hat die Notwendigkeit der Produktion immer bestanden, denn ohne Produktion ist kein soziales Leben möglich. Es ist ein Naturgesetz, dass jegliche Gesellschaft ihre zum Überleben notwendigen Mittel selbst produzieren muss. &lt;br /&gt;
In seinem Brief an Kugelmann 1868 schreibt Marx:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jedes Kind weiß, dass eine Nation, die aufhören würde zu arbeiten, ich sage nicht für ein ganzes Jahr, aber nur für ein paar Wochen, zugrunde gehen würde. Auch weiß jedes Kind, dass die den verschiedenen Bedürfnissen entsprechenden Massen von Produkten verschiedene und quantitativ bestimmte Mengen der gesellschaftlichen gesamten Arbeit erfordern. [...] Naturgesetze lassen sich nicht aufheben. Was sich unter historisch verschiedenen Umständen ändern kann, ist nur die Form, in der diese Gesetze in Erscheinung treten.&amp;quot;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>F1L1P</name></author>
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		<title>Imperialismus</title>
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		<updated>2022-12-21T18:00:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;F1L1P: Inhalt hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Imperialismus&#039;&#039;&#039; ist das höchste Stadium der kapitalistischen Produktionsweise, in dem Monopole, Kartelle und Trusts zur vorherrschenden ökonomischen Triebkraft in einer Gesellschaft werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Lenins Analyse des Imperialismus wird dieser durch fünf grundlegende Merkmale definiert: die Existenz von Monopolen, die eine entscheidende Rolle in der Wirtschaft spielen; die Verschmelzung von Bankkapital und Industriekapital zum Finanzkapital, das von der Finanzoligarchie kontrolliert wird; der Kapitalexport im Gegensatz zum einfachen Warenexport; die Bildung von internationalen Kapitalistenverbänden (Kartelle) und die Aufteilung des Weltmarkts und schließlich der Welt selbst unter den Großmächten.&lt;br /&gt;
Diese Erweiterung von Marx&#039; Analyse der Entwicklung des Kapitalismus war einer von Lenins wichtigsten theoretischen Beiträgen zur Politischen Ökonomie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herausbildung des Imperialismus in der globalen Wirtschaft verstärkt auch das dialektische Verhältnis von Ländern des imperialistischen Kerns zur globalen Peripherie, hauptsächlich in Form von Unterordnung und Abhängigkeit der Länder des Globalen Südens von den imperialistischen Großmächten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>F1L1P</name></author>
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		<title>Imperialismus</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Imperialismus&#039;&#039;&#039; ist das höchste Stadium der kapitalistischen Produktionsweise, in dem Monopole, Kartelle und Trusts zur vorherrschenden ökonomischen Triebkraft in einer Gesellschaft werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Lenins Analyse des Imperialismus wird dieser durch fünf grundlegende Merkmale definiert: die Existenz von Monopolen, die eine entscheidende Rolle in der Wirtschaft spielen; die Verschmelzung von Bankkapital und Industriekapital zum Finanzkapital, das von der Finanzoligarchie kontrolliert wird; der Kapitalexport im Gegensatz zum einfachen Warenexport; die Bildung von internationalen Kapitalistenverbänden (Kartelle) und die Aufteilung des Weltmarkts und schließlich der Welt selbst unter den Großmächten.&lt;br /&gt;
Diese Erweiterung von Marx&#039; Analyse der Entwicklung des Kapitalismus war einer von Lenins wichtigsten theoretischen Beiträgen zur Politischen Ökonomie.&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Imperialismus&#039;&#039;&#039; ist das höchste Stadium der kapitalistischen Produktionsweise, in dem Monopole, Kartelle und Trusts zur vorherrschenden ökonomischen Triebkraft in einer Gesellschaft werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Lenin&#039;s Analyse des Imperialismus wird dieser durch fünf grundlegende Merkmale definiert: die Existenz von Monopolen, die eine entscheidende Rolle in der Wirtschaft spielen; die Verschmelzung von Bankkapital und Industriekapital zum Finanzkapital, das von der Finanzoligarchie kontrolliert wird; der Kapitalexport im Gegensatz zum einfachen Warenexport; die Bildung von internationalen Kapitalistenverbänden (Kartelle) und die Aufteilung des Weltmarkts und schließlich der Welt selbst unter diesen Kartellen&lt;/div&gt;</summary>
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&lt;div&gt;Der &#039;&#039;&#039;Imperialismus&#039;&#039;&#039; ist das höchste Stadium der kapitalistischen Produktionsweise, in dem Monopole, Kartelle und Trusts zur vorherrschenden ökonomischen Triebkraft in einer Gesellschaft werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A&lt;/div&gt;</summary>
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		<title>Volksrepublik China</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Volksrepublik China&#039;&#039;&#039; ist ein sozialistisches Land in [[Ostasien]]. Das Land hat die weltweit höchste Einwohnerzahl mit rund 1.4 Milliarden Einwohnern im Jahr 2019. Die Volksrepublik China wird von der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) regiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut der chinesischen Verfassung ist die Volksrepublik China &amp;quot;ein sozialistischer Staat unter der demokratischen Führung des Volkes, angeführt von der Arbeiterklasse und auf der Kooperation von Arbeitern und Bauern basierend.&amp;quot; Die Staatsorgane folgen &amp;quot;dem Prinzip des demokratischen Zentralismus.&amp;quot; Über 95% der chinesischen Bevölkerung unterstützen ihre Regierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Volksrepublik China ist heutzutage einer von nur fünf sozialistischen Staaten weltweit (neben Kuba, Laos, Nordkorea und Vietnam). Über die letzten Jahre hinweg ist die Volksrepublik China zur weltweit dominanten Wirtschaftsmacht geworden und wird deswegen als Zielscheibe für Hetze und Propaganda seitens der westlichen Medien genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem historischen Materialismus folgend lässt sich die chinesische Geschichte in eine primitive Epoche, in eine Epoche der Sklavenhaltergesellschaft und in eine Epoche des Feudalismus unterteilen. Moderne chinesische Historiker verwenden jedoch nicht die Begriffe &amp;quot;kapitalistische Epoche&amp;quot; oder &amp;quot;sozialistische Epoche&amp;quot;. Das liegt daran, dass sich die kapitalistische Periode der chinesischen Geschichte in die Zeit der Neuen Demokratischen Revolution (1919-1949) einordnen lässt. Die sozialistische Epoche, die 1956 begann, wird nicht als Teil vergangener chinesischer Geschichte angesehen, sondern als Teil der Zeit der Volksrepublik (1949-heute). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirtschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Produktionsweise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aktuell befindet sich die Volksrepublik China auf der primären Stufe des Sozialismus. Es wird erwartet, dass man sich noch mindestens bis zum 100-jährigen Jubiläum der Volksrepublik China auf dieser Stufe des Sozialismus befindet. Diese primäre Stufe des Sozialismus soll dem Zweck dienen, die Produktivkräfte bis zu dem Punkt zu entwickeln, an dem der Sozialismus hinsichtlich der Produktivität der kapitalistischen Produktionsweise überlegen ist.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>F1L1P</name></author>
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		<id>https://de.prole.wiki/w/index.php?title=Volksrepublik_China&amp;diff=5292</id>
		<title>Volksrepublik China</title>
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		<updated>2022-12-21T00:09:36Z</updated>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die &#039;&#039;&#039;Volksrepublik China&#039;&#039;&#039; ist ein sozialistisches Land in [[Ostasien]]. Das Land hat die weltweit höchste Einwohnerzahl mit rund 1.4 Milliarden Einwohnern im Jahr 2019. Die Volksrepublik China wird von der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) regiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut der chinesischen Verfassung ist die Volksrepublik China &amp;quot;ein sozialistischer Staat unter der demokratischen Führung des Volkes, angeführt von der Arbeiterklasse und auf der Kooperation von Arbeitern und Bauern basierend.&amp;quot; Die Staatsorgane folgen &amp;quot;dem Prinzip des demokratischen Zentralismus.&amp;quot; Über 95% der chinesischen Bevölkerung unterstützen die Regierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Volksrepublik China ist heutzutage einer von nur fünf sozialistischen Staaten weltweit (neben Kuba, Laos, Nordkorea und Vietnam). Über die letzten Jahre hinweg ist die Volksrepublik China zur weltweit dominanten Wirtschaftsmacht geworden und wird deswegen als Zielscheibe für Hetze und Propaganda seitens der westlichen Medien genutzt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>F1L1P</name></author>
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